Willkommen in den Breisacher Apotheken!

Rudolf Gnädinger

Rudolf GnädingerLiebe Kundinnen, liebe Kunden – seit zehn Jahren dürfen Gesetzliche Krankenkassen und Pharmaunternehmen so genannte Rabattverträge vereinbaren. Bis heute stiften diese Verträge Verwirrung. Was es damit auf sich hat, erklären wir Ihnen in unserer Online-Rubrik AKTUELL. Oder ganz persönlich in der Stadt Apotheke, in der Europa Apotheke und in der Breisgau Apotheke. Fragen Sie uns danach!



Herzliche Grüße,
Ihr Rudolf Gnädinger


hier finden Sie uns Karte zur Europa Apotheke

In der Stadt Apotheke kennt man
viele Kunden beim Namen

Sie ist die traditionsreichste der drei Breisacher Apotheken. Durch die Räume in der Neutorstraße 2 weht noch der vertraute Zauber jener renommierten inhabergeführten Stadtgeschäfte, wo man größten Wert auf persönlichen Service und eingehende Beratung legt. Die Atmosphäre in der Stadt Apotheke fühlt sich regelrecht familiär an. Nicht wenige Kunden finden seit Jahrzehnten her und werden mit Namen angesprochen.

Die Stadt Apotheke, führt hautfreundliche Kosmetikdepots von Vichy, Annemarie Börlind und Louis Widmer. Wer Naturheilmittel, Spagyrik oder Bachblüten schätzt, wird hier bestens beraten.

Ist die Lebensmitte überschritten, lassen Kunden von Zeit zu Zeit ihre Herz-, Leber- und Nierenwerte checken.

Die Stadt Apotheke unter Leitung von Marianna Bestmann beliefert Heime und deren Bewohner in und um Breisach direkt.

Neben deutsch (und alemannisch) wird in der Stadt Apotheke englisch, französisch und russisch gesprochen.

  • mehr als 15.000 verschiedene Artikel ständig vorrätig
  • auf Wunsch Import ausländischer Medikamente
  • ein Bote bringt Medikamente zu Ihnen nach Hause
  • individuelle Fertigung von Medikamenten
  • Herstellung von homöopathischen Heilmitteln und Nosoden
  • Blutuntersuchungen
  • Blutdruckmessung
  • Anmessen von Kompressionstrümpfen
  • Aktionen und Preisangebote
  • Partner der mea Apotheken
  • große Auswahl an apothekenexklusiven Kosmetikprodukten
  • Überprüfen und Ergänzen von Haus-Reiseapotheken und Kfz-Verbandskästen
  • Überprüfen von Wechselwirkungen, wenn mehrere Arzneimittel gleichzeitig verordnet sind
  • Auswahl an Blutdruckmessgeräten, Blutzuckermessgeräten, Inhaliergeräten
  • Verleih von Babywaagen
  • kostenlose Informationsschriften (Apotheken Umschau, Seniorenratgeber, Diabetesratgeber, Tierisch gesund & vital…)

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Logo der Europa Apotheke
Neutorstraße 2
79206 Breisach
Telefon Stadt Apotheke (07667) 218
Fax (07667) 1528
Mail: stadt@
breisacher-apotheken.de

Öffnungszeiten:
Mo-Fr  8.30-13.30 Uhr
             14.00-18.30 Uhr
Sa        8.30-13.00 Uhr

▶ Hier finden Sie uns

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Kurze Wege, barrierefrei erreichbar:
die Europa Apotheke

Der Frage, ob und inwieweit es zu Wechselwirkungen und unerfreulichen Interaktionen kommen kann, wenn verschiedene Medikamente gleichzeitig verabreicht werden, wird in der Europa Apotheke besonders gründlich nachgegangen. Die moderne Apotheke startete im Jahr 2004 in der Richard-Müller-Straße 3a. Im Volksmund heißt das Gebäude „Ärzteturm“ – beherbergt es doch mehrere Praxen und medizinische Einrichtungen.

Innenstadtnah und par terre gelegen, ist die Europa Apotheke absolut barrierefrei zugänglich. Das kommt älteren Menschen, die nicht mehr so beweglich sind, und Gehbehinderten entgegen. Kostenlose Parkplätze finden sich direkt vor der Eingangstüre, darunter ein Behindertenparkplatz.

Inhaber Rudolf Gnädinger führt die Europa Apotheke zusammen mit Dr. Monika Paulus und Dr. Julia Wunsch-Palasis. Hochwertige Kosmetikdepots von NUXE, LaRoche Posay, Avène, Eucerin, Dr. Hauschka und Weleda stellen praktisch jeden Hauttyp zufrieden.

Die Europa Apotheke hat sich auf die Anfertigung individueller Rezepturen spezialisiert.

Neben deutsch (und alemannisch) wird in der Europa Apotheke englisch, französisch, türkisch und russisch gesprochen.

  • mehr als 15.000 verschiedene Artikel ständig vorrätig
  • auf Wunsch Import ausländischer Medikamente
  • ein Bote bringt Medikamente zu Ihnen nach Hause
  • individuelle Fertigung von Medikamenten
  • Herstellung von homöopathischen Heilmitteln und Nosoden
  • Blutuntersuchungen
  • Blutdruckmessung
  • Anmessen von Kompressionstrümpfen
  • Aktionen und Preisangebote
  • Partner der mea Apotheken
  • große Auswahl an apothekenexklusiven Kosmetikprodukten
  • Überprüfen und Ergänzen von Haus-Reiseapotheken und Kfz-Verbandskästen
  • Überprüfen von Wechselwirkungen, wenn mehrere Arzneimittel gleichzeitig verordnet sind
  • Auswahl an Blutdruckmessgeräten, Blutzuckermessgeräten, Inhaliergeräten
  • Verleih von elektrischen Milchpumpen und Babywaagen
  • kostenlose Informationsschriften (Apotheken Umschau, Seniorenratgeber, Diabetesratgeber, Tierisch gesund & vital…)

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Logo der Europa Apotheke
Richard-Müller-Straße 3c
79206 Breisach
Telefon Europa Apotheke (07667) 942 055
Fax (07667) 942 053
Mail: europa@
breisacher-apotheken.de

Öffnungszeiten:
Mo-Fr  8.00-19.00 Uhr
Sa        8.30-13.00 Uhr

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Ätherische Öle, Arznei für Tiere
und Diabetik in der Breisgau Apotheke

Defekturen sind in der Breisgau Apotheke überhaupt kein Problem. Artikel 8 der deutschen Apothekenbetriebsordnung erlaubt Defekturen, also die Anfertigung eines Arzneimittels im Voraus. Umgangssprachlich werden Defekturen auch verlängerte Rezepturen oder Rezepturen auf Vorrat genannt.

Seit Januar 2015 gehört die Breisgau Apotheke zu den drei Breisacher Apotheken des einheimischen Apothekers Rudolf Gnädinger und wird geleitet von Franziska Noth.

Für Kunden stehen in der Vogesenstraße 2 kostenlose Parkplätze bereit. Der ebenerdige Eingang ist barrierefrei auch mit Rollstuhl oder Rollator zugänglich.

Nahe beim Seniorenpflegeheim Breisach gelegen, beliefert die Breisgau Apotheke die Einrichtung der Evangelischen Stadtmission Freiburg e. V. direkt.

Wer ätherische Öle mit den unterschiedlichsten Aromen oder Wirkungen sucht, wird hier bestimmt fündig. Kosmetikdepots von NUXE und LaRoche Posay.

Hinsichtlich Präparaten und Produkten für Diabetiker ist die Breisgau Apotheke erstklassig sortiert. Außergewöhnlich ist auch die Auswahl an Arzneimitteln für Tiere.

Neben deutsch wird in der Breisgau Apotheke englisch, französisch und russisch gesprochen.

  • mehr als 15.000 verschiedene Artikel ständig vorrätig
  • auf Wunsch Import ausländischer Medikamente
  • ein Bote bringt Medikamente zu Ihnen nach Hause
  • individuelle Fertigung von Medikamenten
  • Herstellung von homöopathischen Heilmitteln und Nosoden
  • Blutuntersuchungen
  • Blutdruckmessung
  • Anmessen von Kompressionstrümpfen
  • Aktionen und Preisangebote
  • Partner der mea Apotheken
  • große Auswahl an apothekenexklusiven Kosmetikprodukten
  • Überprüfen und Ergänzen von Haus-Reiseapotheken und Kfz-Verbandskästen
  • Überprüfen von Wechselwirkungen, wenn mehrere Arzneimittel gleichzeitig verordnet sind
  • Auswahl an Blutdruckmessgeräten, Blutzuckermessgeräten, Inhaliergeräten
  • Verleih von elektrischen Milchpumpen und Babywaagen
  • kostenlose Informationsschriften (Apotheken Umschau, Seniorenratgeber, Diabetesratgeber, Tierisch gesund & vital…)

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Logo der Breisgau Apotheke
Vogesenstraße 2
79206 Breisach
Telefon Breisgau Apotheke (07667) 7537
Fax (07667) 940 254
Mail: breisgau@
breisacher-apotheken.de

Öffnungszeiten:
Mo-Fr  8.00-12.30 Uhr
             14.30-18.30 Uhr
Sa        8.00-12.30 Uhr

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UNSERE SPARTIPPS




Irrtümer vorbehalten. UVP = unverbindliche Preisempfehlung im Vormonat.
*Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
Angebote gelten nicht während des Apothekennotdienstes.



A K T U E L L

Erkältung oder Heuschnupfen?

BREISACH. Allergische Rhinitis – nie gehört? Der Begriff setzt sich aus den griechischen Wörtern für Nase und Entzündung zusammen. Dies ist ein mögliches Symptom bei einer Allergie beispielsweise auf Gräserpollen. Aufklärung ist wichtig, gerade jetzt, wenn die Erkältungszeit abebbt und sich oft die Frage stellt: Ist es eine Erkältung oder schon Heuschnupfen?

Frage: Erkältung oder Allergie?

Antwort: Regelrechte Niesanfälle, tränende Augen, verstopfte Nase: All das sind mögliche Symptome für Heuschnupfen. Gehen Sie damit zum Arzt und lassen Sie es abklären. Es kann kontraproduktiv sein, wenn man Heuschnupfen wie Erkältungen behandelt, Kamillenbäder oder abschwellende Nasensprays sind hier nicht Mittel der Wahl. 16 Prozent aller Deutschen leiden unter Heuschnupfen. Tendenz steigend. Und Heuschnupfen kann man auch noch im hohen Alter bekommen.

Frage: Ist Heuschnupfen eine typische Frühlingskrankheit?

Antwort: Nein. Viele Menschen reagieren auf Birkenpollen, die von März an Saison haben. Ambrosia plagt Allergiker ab August bis Herbst. Es gibt fast keine allergiefreie Zeit mehr. An milden Januar tagen fliegen bereits Hasel- und Erlenpollen.

Frage: Ist der Klimawandel schuld?

Antwort: Laut einer 2016 veröffentlichten Studie der Medizinischen Universität Wien könnte der Klimawandel europaweit eine Ambrosia-Plage hervorrufen und damit eine Heuschnupfenwelle auslösen, die Zahl der Ambrosia-Allergiker könnte sich bis 2050 verdoppeln. Hohe Ozon- und Feinstaubwerte (Abgase von Dieselfahrzeugen) machen Betroffenen zusätzlich zu schaffen.

Frage: Was tun?

Antwort: Alljährlich wiederkehrende Symptome sollten Sie nicht ignorieren. Der Allergologe kann mittels Pricktest feststellen, auf welche Allergene Ihr Körper reagiert.

Frage: Was hilft?

Antwort: Sprechen Sie uns in Ihren drei Breisacher Apotheken – Breisgau Apotheke, Europa Apotheke, Stadt Apotheke – darauf an, wir beraten Sie gerne!

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Wenn der Schmerz nie mehr nachlässt...

BREISACH. Chronische Schmerzen sind die Hölle auf Erden. Die Patientenorganisation Deutsche Schmerzliga e.V. schlägt Alarm: Viele Allgemeinmediziner „stufen die Leiden nicht selten als therapieresistent ein“ und würden so manchen verzweifelten Patienten dann nach Hause schicken - dabei „können die Qualen durch moderne Behandlung zumindest gelindert werden“.

Bis zu einem Viertel aller Bundesbürger leide unter chronischen Schmerzen: Die Deutsche Gesellschaft für Schmerzmedizin e.V. (DGS) geht von rund 23 Millionen Betroffenen aus. 2,8 Millionen Menschen leben hierzulande mit schweren chronischen Schmerzen und möglichen psychischen Beeinträchtigungen! Für deren flächendeckende Versorgung brauche es 10.000 Schmerzmediziner.

Die Realität sieht anders aus: Im Jahr 2014 zählte die DGS lediglich rund 400 Ärzte, die in Vollzeit Schmerzpatienten versorgen.

Einer von ihnen ist der Breisacher Schmerztherapeut, Anästhesist und Palliativmediziner Dr. med. Peter Thunert. In der Zeppelinstraße widmet er sich Patienten, die nicht mehr weiter wissen vor lauter Schmerz. Für viele Verzweifelte ist er die allerletzte Rettung, erlöst chronische Schmerzpatienten von teilweise jahrzehntelangem Leiden.

Er hat in der Region ein Netzwerk von Fachärzten geknüpft, die ihre Patienten im Zweifel an ihn überweisen: „Verständnis und Bewusstsein unter der Ärzteschaft für die Schmerztherapie sind wichtig.“

Auch scheinbar gesunde Menschen können unter chronischen Schmerzen leiden. Zumal die Qual nicht immer körperliche Ursachen haben muss. Wenn etwa Kinder labiler Familien vernachlässigt, nicht wertgeschätzt werden, kann Seelenschmerz in körperliche Pein umschlagen, Kinder klagen dann über Kopf- oder Rückenschmerzen.

Geringe Wertschätzung, sagt Dr. Thunert, erfahren ganze Berufsgruppen: Leute, die am Fließband arbeiten, sind potenziell gefährdet.

Am schwierigsten zu knacken seien Männer in ihrer Ein-Indianer-kennt-keinen-Schmerz-Haltung. Dr. Thunert: „Frauen sind - das belegen auch Studien - schmerzempfindlicher. Frauen gehen häufiger zum Arzt. Sie gestehen sich Überforderung schneller ein und haben seltener ein Problem damit, Hilfe zu suchen.“

Dr. Thunert hat mit anderen Schmerztherapeuten in einer breiten Kampagne die Schmerztherapie öffentlich bewusster gemacht, in Vorträgen geworben und damit den Weg für Kooperationen mit Fachärzten bereitet. Er hat sich in der Palliativmedizin engagiert, in Hospizen Schwerstkranke therapiert: „Die Zufriedenheit der Patienten, die Dankbarkeit der Angehörigen, das waren für mich sehr berührende Momente.“

Die Schmerztherapie wurde in den 1940er-Jahren in den USA entwickelt, erst in den 70er- und 80er-Jahren etablierte sich die Disziplin auch in Deutschland. Lange habe man die psychosomatische und psychotherapeutische Sichtweise vernachlässigt, so Thunert, und zeitweise sei allzu einseitig auf Opiate gesetzt worden.

Falsch sei auch gewesen, Schmerzfreiheit zu versprechen. „Es ist illusorisch zu glauben, man könne den Schmerz besiegen.” So wie man viele Krankheiten irgendwann heilen kann. „Stattdessen müssen wir über Strategien zur Bewältigung von Schmerzen nachdenken: Wie komme ich mit dem Schmerz zurecht?“ Ziel sei es, etwa in der Palliativmedizin, den Betroffenen ein erträgliches Leben zu ermöglichen.

„Interdisziplinär und multimodal“ geht man in der Breisacher Praxis von Dr. Thunert die Schmerzen an. Ärzte, Psychologen und Psychotherapeuten, Physiotherapeuten und Ko-Therapeuten arbeiten dafür Hand in Hand. Auf dass Patienten, die sich aufgegeben haben, Kraft und neuen Lebensmut schöpfen.

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Dr. Monika Paulus besitzt immenses Fachwissen und spricht drei Fremdsprachen

BREISACH. Sie sagt, sie sei immer schon naturwissenschaftlich interessiert, aber das ist leicht untertrieben.

Wer 1978 anfängt Chemie zu studieren, um danach über Kristalle von Platinmetallen zu forschen und in Analytischer Chemie den Doktor macht und 15 Jahre später, nach der Promotion, nochmals Pharmazie studiert, um 2011 als approbierte Apothekerin abzuschließen, ist Naturwissenschaftlerin im weißen Kittel und verfügt über geballtes Fachwissen. Aber der Reihe nach.

Dr. Monika Paulus stammt ursprünglich vom Bodensee, sie kam zum Studium nach Freiburg, arbeitete zuerst in einem kleinen Pharmaunternehmen am Kaiserstuhl, kam so zur Pharmazie, Bereich: Naturheilkunde. Später wechselte sie ins Produktmanagement eines kosmetischen Weltkonzerns und fand so zu ihrem heutigen Fachgebiet, der Dermatologie.

Seit Ende 2013 gehört Frau Dr. Paulus zu den Breisacher Apotheken, der Region ist sie treu geblieben: „Ich liebe Freiburg, Breisach und das Umland!“ Mit einer Kollegin führt sie das Team der EUROPA APOTHEKE.

„Ich berate gerne, besonders zu Fragen rund um die Haut, und schätze es sehr, immer wieder Neues zu lernen und dieses Wissen weiterzugeben“, sagt sie. „In einer Apotheke ist jeder Tag anders.“

Die Frau mit den zwei Berufen hat noch einen dritten - seit 1985 ist Dr. Monika Paulus Mutter von Zwillingen. Die überzeugte Europäerin spricht Deutsch, Englisch und Französisch.

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Breisacher Apotheken üben regelmäßig Erste Hilfe

BREISACH. Erste Hilfe rettet Leben – aus diesem Grund bildet sich das gesamte Team der drei Breisacher Apotheken regelmäßig fort.

Neben dem praktischen Wissen zur Ersten Hilfe ist es besonders wichtig zu wissen, dass man nur einen großen Fehler machen kann – nämlich den, nicht zu helfen! Wenn es um Leben oder Tod geht, haben Betroffene nur dann eine realistische Überlebenschance, wenn auch Laien vor Ort Erste Hilfe leisten, um die Zeit bis zum Eintreffen des Notarztes und der Rettungskräfte zu überbrücken.

Im jüngsten Kurs erläuterte der erfahrene DRK-Mitarbeiter Hans-Jörg Lob alle Aspekte der Ersten Hilfe und trainierte sie anhand praktischer Übungen. Zunächst die Sicherung: Sicherung bedeutet, dass zunächst immer die eigene Sicherung beim Leisten der Ersten Hilfe im Vordergrund steht. Erst anschließend erfolgt die Rettung eines Verletzten aus der akuten Gefahr.

Die Mitarbeiterinnen der drei Breisacher Apotheken – Europa Apotheke, Stadt Apotheke, Breisgau Apotheke – übten vor allem die Herz-Lungen-Wiederbelebung mit 30mal Herzdruckmassage, gefolgt von zwei Beatmungen. Auch die stabile Seitenlage wurde trainiert. Die stabile Seitenlage dient der Freihaltung der Atemwege, wenn eine Person bewusstlos ist, aber Puls und Atmung vorhanden sind. In der stabilen Seitenlage wird der Mund des Betroffenen zum tiefsten Punkt des Körpers, was den Betroffenen vor dem Ersticken bewahrt.

Entscheidend bei einem Unfall ist auch die Schockbekämpfung. Bei einem Schock ist es besonders wichtig, die betroffene Person zu beruhigen und den Körper durch eine Decke warmzuhalten. Die Person sollte hingelegt, ihre Beine sollten hoch gelagert werden, um das Eintreten einer Bewusstlosigkeit zu verhindern.

Eine besonders effektive Art zu helfen ist die Laiendefibrillation. Allein in Deutschland versterben jährlich über 100.000 Menschen am plötzlichen Herztod – in den meisten Fällen ohne vorherige Warnzeichen. Außerhalb von Krankenhäusern ist der plötzliche Herztod heutzutage die häufigste Todesursache! Dabei führt das so genannte Kammerflimmern zu einem sofortigen Herz-Kreislauf-Stillstand. Jede Minute ohne Hilfe verringert die Wahrscheinlichkeit einer Wiederbelebung um zirka 10 Prozent.

Mit einem Laiendefibrillator kann in solch einer Situation jeder Mensch Hilfe leisten und Leben retten. Der Laiendefibrillator ist ein kleines, kompaktes Gerät, das den Herzrhythmus selbstständig analysiert und entscheidet, ob ein Impuls notwendig ist. Nur wenn erforderlich, wird diese Funktion des Gerätes freigegeben und der Anwender mittels Sprachanweisung aufgefordert, den Impuls per Knopfdruck auszulösen. Die Bedienung eines solchen Gerätes ist kinderleicht, das Gerät gibt dem Anwender genaue Anweisungen.

Auch hier in Breisach befinden sich Laiendefibrillatoren an öffentlichen Plätzen. Am Marktplatz (am Telefonhäuschen), am Rathaus sowie bei der Sparkasse Breisach. Auch in der Stadt Apotheke in der Neutorstraße 2 steht ein hauseigenen Defibrillator für den Notfall bereit.

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Verwirrende Rabattverträge? Wir helfen!

BREISACH. Sie lösen in der Apotheke ein Rezept ein – und wundern sich: Warum heißt die Arznei jetzt anders? Warum sieht die Packung anders aus? Und warum muss ich jetzt bezahlen? Das Medikament war doch bisher zuzahlungsfrei? – Hier gibt es Antworten auf diese und andere Fragen rund um das Thema Rabattverträge. Unser Tipp: Profitieren Sie von unserer kostenlosen Kundenkartei. So behalten Sie jederzeit den Überblick und ermöglichen uns eine noch gezieltere Beratung.

Was sind Rabatt-Verträge?

Arzneimittel-Hersteller und Gesetzliche Krankenkassen schließen seit 2007 Rabatt-Verträge ab. Bei den Gesetzlichen Krankenkassen sollen so die Kosten für Arzneimittel gesenkt werden. Die Politik hat dafür mit im Jahr 2006 in Kraft getretenen Gesetzen die Grundlage geschaffen. Rabattverträge werden alle zwei Jahre neu festgelegt.

Warum sieht die Verpackung plötzlich anders aus?

Weil das von Ihrem Arzt verordnete rezeptpflichtige Arzneimittel gegen ein gleichwertiges, aber für Ihre Krankenkasse preisgünstigeres Medikament ausgetauscht worden ist. Preisgünstig ist die Arznei für Ihre Krankenkasse, weil sie, siehe oben, mit dem Hersteller der Arznei einen Rabattvertrag geschlossen hat.

Wann erhalte ich exakt die Arznei von dem Hersteller, der auf dem Rezept steht?

Wenn es sich bei dem von Ihrem Arzt verschriebenen Arzneimittel um genau die Arznei handelt, für das die Gesetzliche Krankenkasse, bei der Sie versichert sind, mit dem Pharma-Hersteller eine Preisermäßigung vereinbart hat. Hat Ihre Kasse für das vom Arzt verordnete Medikament jedoch keinen Rabatt ausgehandelt, wird das Medikament, siehe oben, ausgetauscht. Das heißt: In der Apotheke erhalten Sie ein wirkstoffgleiches Präparat. Also ein Medikament, das den gleichen Wirkstoff enthält und gleich stark dosiert ist, allerdings von einem anderen Hersteller angefertigt wurde, anders verpackt sein oder anders aussehen kann. Daneben gibt es auch weiterhin Arzneimittel, die keinem Rabattvertrag unterliegen.

Gibt es Ausnahmen?

Wenn es medizinisch geboten ist, kann der Arzt den Austausch ausschließen. Dann vermerkt er dies auf dem Rezept. Er setzt auf Ihrem Rezeptblatt im Feld „aut idem“ ein Kreuz. Aut idem ist lateinisch und heißt „oder das Gleiche“.

Welche Medikamente dürfen nicht ausgetauscht werden?

Seit August 2016 darf unter anderem auch das Blutverdünnungsmittel Marcumar nicht mehr ausgetauscht werden. Insgesamt stehen seit 2014 mehr als ein Dutzend Medikamente auf der so genannten Substitutionsausschlussliste, die auf der Webseite des Gemeinsamen Bundesausschusses – dem Gremium der gemeinsamen Selbstverwaltung im Gesundheitswesen – einsehbar ist, siehe auch den Internet-Link

Wenn Sie unsicher sind…

Gerade bei Patienten, die täglich mehrere Medikamente einnehmen müssen, kann der Austausch des gewohnten Präparats anfänglich zu Verwirrung führen. So kann es vorkommen, dass Tabletten künftig als Kapseln verabreicht werden und umgekehrt. Wenn Sie unsicher sind, sprechen Sie uns an! Auf Wunsch führen wir für Sie eine Kundenkartei. Das ermöglicht uns eine bessere Beratung.

Was bringt Ihnen eine Kundenkartei bei uns?

Aus der Kartei ersehen wir, welches Medikament Sie beim letzten Mal erhalten haben. Der Vorteil für Sie: Sie erhalten die gleiche Arznei, solange dies einem Rabattvertrag unterliegt (Rabattverträge, siehe oben, werden für die Dauer von zwei Jahren geschlossen). Für den Fall, dass Ihre Krankenkasse zum Beispiel für drei Präparate jeweils einen Rabattvertrag abgeschlossen hat, haben Sie theoretisch die Wahl zwischen diesen drei Arzneien. In diesem Fall werden wir versuchen, stets das Ihnen schon bekannte Medikament zu wählen und abzugeben.

Wie kommen Zuzahlungen zustande?

Der GKV-Spitzenverband – die zentrale Interessenvertretung der gesetzlichen Kranken- und Pflegekassen in Deutschland – setzt Preis-Obergrenzen für Arzneimittel fest. Bis zu diesem Festbetrag übernehmen Krankenkassen die Kosten für Arzneien. Die Regelung soll die Hersteller anhalten, den Preis für ein Medikament auf oder unter diese Grenze zu senken. Im Juli 2016 hat der GKV-Spitzenverband diese Festbeträge gesenkt. Aber nicht alle Hersteller haben bei dieser Preissenkung mitgezogen. Die Folge: Die Kunden müssen die Differenz zwischen Arzneimittelpreis und dem Betrag, den die Krankenkasse übernimmt, bezahlen. Das gilt auch für Versicherte, die von den Rezeptgebühren befreit sind, und für Kinder.

Was versteht man unter Generika?

Bei einem Generikum (Mehrzahl: Generika) handelt es sich, laut Duden, um ein „Arzneimittel, das einem auf dem Markt befindlichen und als Markenzeichen eingetragenen Präparat in der Zusammensetzung gleicht, in der Regel aber billiger angeboten wird als dieses“. Oder kürzer: Generika sind Nachahmungen. Sie enthalten den gleichen Wirkstoff wie das Original und sind gleich stark dosiert und meist billiger. Generika dürfen erst hergestellt werden, wenn das Patent für das Original-Präparat abgelaufen ist.

Was sind Re-Importe?

Unter Re-Importe versteht man Arzneimittel, die in Deutschland für den europäischen Markt produziert und wieder nach Deutschland eingeführt worden sind. Der Re-Import lohnt sich für die Krankenkassen, da sie günstiger verkauft werden. Re-Importe erkennt man beispielsweise daran, dass die fremdsprachigen Anweisungen auf der Verpackung durch Aufkleber mit deutschsprachigen Texten überklebt sind. Ein Re-Import ist ein komplett identisches Präparat mit einer fremdsprachigen Verpackung. Es ist gesetzlich geregelt, wann ein Re-Import-Medikament abgegeben werden muss.

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Vielsprachige Beratung

BREISACH. Neben Deutsch, Alemannisch und Lateinisch wird in den drei Breisacher Apotheken – Stadt Apotheke, Europa Apotheke, Breisgau Apotheke – Englisch, Französisch, Türkisch und Russisch gesprochen.

Christelle Heit ist Französin, Neslihan Ekin hat türkische Wurzeln, Catherine Winter stammt aus Schottland. Die Muttersprachen mehrerer Mitarbeiterinnen mit internationaler Herkunft werden immer wieder dankbar in Anspruch genommen, was manche Verständigung enorm erleichtert. Aber auch die in der Schule erlernten Fremdsprachen - Englisch und Französisch - werden täglich auf die Probe gestellt.

Die Grenznähe bringt es mit sich, dass viele Franzosen hier ihre Medikamente besorgen. Vor allem in der Stadt Apotheke. Zumal etliche Präparate jenseits des Rheins nur sehr schwer zu bekommen seien. „Manche Patienten von drüben sagen, sie würden gezielt zu uns geschickt werden“, beobachtet Catherine Winter. Besonders Linda Gungl, die es in der Schule und während des Pharmaziestudiums erlernt hat, sowie Christelle Heit parlieren dann mit diesen Clients.

Häufiger noch wird Englisch gesprochen. Breisach lockt zahllose Touristen aus aller Welt an, die dann ihre Wehwehchen haben oder etwa nach Sonnencreme verlangen. Allein die hiesige Schiffsanlegestelle spült jedes Jahr Tausende ausländischer Reisender in die Münsterstadt. Viking River Cruises und viele andere Veranstalter schippern den Rhein entlang und machen gerne hier fest.

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Abgelaufene Arznei bloß nicht ins WC kippen!

BREISACH. Wie lange lagen die Schmerztabletten schon in der Schublade? Als dann der wurzelbehandelte Zahn Samstagnacht widerlich zu pochen begann, stellte sich heraus: Die Ibus – und nicht nur die – waren längst abgelaufen...

Damit das nicht passiert, sollte man einmal jährlich den Bestand der Hausapotheke auf Haltbarkeit überprüfen. Aber wohin dann mit den unbrauchbar gewordenen Medikamenten? Keinesfalls in die Toilette! Sie kommen in den Mülleimer, im Recyclinghof in die Schadstofftonne oder werden dem Schadstoffmobil mitgegeben.

Arznei belastet den Wasserkreislauf. Laut Umweltbundesamt werden bei Proben das ganze Jahr über und flächendeckend in Fließgewässern, aber auch im Grundwasser 150 unterschiedliche Wirkstoffe festgestellt. Spuren von Arzneimittel-Rückständen finden sich auch im Trinkwasser. Diese Werte, betont das Umweltbundesamt, „stellen zwar keinerlei Risiko für die menschliche Gesundheit dar. Dennoch sollte, allein aus Sicht eines vorsorgenden Umwelt- und Gesundheitsschutzes, der Eintrag von Arzneimitteln in die Umwelt so gering wie möglich sein.“

Ein Teil der Arznei-Rückstände gelangt auf natürlichem Weg ins Wasser: Wer ein Schmerzmittel schluckt, scheidet knapp zwei Drittel der Wirkstoffe durch den Urin wieder aus. Umso wichtiger ist es da, nicht noch mehr Medikamente ins WC zu kippen. Auch Arzneifläschchen sollten vor dem Wegwerfen nicht ausgespült werden.

Abgelaufene Medikamente zählen zum Siedlungsabfall. Siedlungsabfall kommt in die Tonne und von dort in die Müllverbrennungsanlage und die Asche auf die Mülldeponie. Etwaig verbleibende Restgifte werden mitsamt dem Sickerwasser am abgedichteten Deponieboden aufgefangen.

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Wir sind gerne FÜR SIE DA:




Rudolf Gnädingers GESUNDHEITSTIPPS

Wie reinige ich meine Ohren richtig?

Eigentlich reinigen sich unsere Ohren von selbst. Der ungeliebte Ohrenschmalz (Cerumen) ist ein wichtiger Teil dieses Reinigungsmechanismus.
Apotheker
Rudolf Gnädinger,
Inhaber der
drei Breisacher
Apotheken
                         Rudolf Gnädinger

Das Cerumen entsteht in der Tiefe des Gehörgangs, rutscht langsam nach außen und nimmt dabei Schmutz, Staub und tote Hautzellen mit. Erst wenn es im äußeren Gehörgang angekommen ist, sollte man es entfernen. Der Versuch, diesen mit Wattestäbchen herauszuholen, bewirkt eher das Gegenteil: er rutscht noch tiefer bis vor das Trommelfell. Wattestäbchen dürfen nur für die äußere Ohrmuschel bis zum Eingang verwendet werden. Neben dem Stopf-Effekt sind die Stäbchen auch eine Gefahr für das Trommelfell. Außerdem entfernt man mit der Watte auch den fettigen Fließfilm aus dem Innenohr, so dass die Selbstreinigung nicht funktioniert. Das Cerumen kann nicht mehr weiter, verklumpt und verstopft irgendwann das Ohr. Deshalb besser Finger weg von Wattstäbchen! Sie machen das Problem bereits verstopfter Ohren nur schlimmer.

Wenn man Wattestäbchen verwendet – nur soweit ins Ohr gehen, dass die Watte noch sichtbar ist, und nie bei Kindern einsetzen. Auch mit Ohrenkerzen sollte man sehr vorsichtig umgehen. Gibt es bereits Probleme mit dem Trommelfell, besser gleich zum HNO-Arzt gehen und sich hier mögliche Schmalzpfropfen entfernen lassen.

Mit Hilfe fettlöslicher Ohrentropfen kann man verfestigtes Cerumen aufweichen und anschließend mit Wasser raus spülen, eventuell muss man diesen Vorgang je nach Größe des Cerumens wiederholen. Ist das nach außen tretende Cerumen oder das äußere Ohr sehr trocken, kann man auch einen Tropfen Babyöl ins Ohr geben. Ohrensprays mit Meerwasser stoßen bei verhärtetem Ohrenschmalz schnell an ihre Grenzen und sind nicht für die regelmäßige Ohrenpflege geeignet.

Die einfachste Ohrenreinigung kann man täglich unter der Dusche durchführen: Warmes Wasser (ohne Seife!) in den Gehörgang laufen lassen und anschließend mit einem Taschentuch den verflüssigten Schmalz entfernen.

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Wie vermeide ich Wechselwirkungen?

Im Normalfall hat Ihnen Ihr behandelnder Arzt aufeinander abgestimmte Medikamente verordnet. Falls Sie allerdings bei verschiedenen Ärzten in Behandlung sind und daneben noch zu weiteren freiverkäuflichen Mitteln greifen, müssen Sie unbedingt Ihren Hausarzt informieren oder sich von Ihrem Apotheker beraten lassen. Am Besten alle Mittel notieren und mit der Liste in die Apotheke gehen!
Apotheker
Rudolf Gnädinger,
Inhaber der
drei Breisacher
Apotheken
                         Rudolf Gnädinger

Wechselwirkungen sind ein oft unterschätztes Problem, das jährlich bis zu 30.000 Todesfälle verursacht. Dazu kommen noch jene Patienten, die sich stationär behandeln lassen müssen. Bei 60.000 zugelassenen Medikamenten sollte man sich in jedem Fall auf den Rat des Fachmanns verlassen.

Wechselwirkungen können nicht nur bei verschreibungspflichtigen Mitteln auftreten. Auch die einfache Kopfschmerztablette oder das blutbildende Eisenpräparat können Probleme verursachen.

Wer meint, nach einem ausgewachsenen „Kater“ zu Paracetamol gegen den dicken Kopf greifen zu müssen, sollte das besser lassen, da sich die Wirkung des Alkohols und des Paracetamols gegenseitig verstärken. Auch einzelne Lebensmittel können Medikamente beeinflussen: Kaffee oder Tee beispielsweise verhindern die Aufnahme von Eisen im Darm. Milchprodukte vertragen sich gar nicht mit Tetracyclinen - Antibiotika, die oft bei Atemwegsinfekten verschrieben werden.

Auf Alkohol sollte man in Verbindung mit Medikamenten grundsätzlich verzichten. Zur Einnahme empfiehlt sich grundsätzlich ein großes Glas Wasser, keine Milch, kein Kaffee oder Grapefruitsaft, der in seiner Wechselwirkung als problematisch bekannt ist. Gehen Sie auf Nummer sicher und fragen Sie den Fachmann oder die Fachfrau in Ihren drei Breisacher Apotheken.

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Was steckt hinter Mundgeruch?

Jeder Vierte hat ihn zeitweise oder regelmäßig, aber die wenigsten reden darüber. Mundgeruch deutet selten auf eine versteckte Krankheit hin. Dagegen ist bei 90 Prozent der Betroffenen schlicht eine mangelhafte Mundhygiene die Ursache.
Apotheker
Rudolf Gnädinger,
Inhaber der
drei Breisacher
Apotheken
                         Rudolf Gnädinger

Essensreste, vor allem Fleischreste, die sich in Zahnzwischenräumen oder Zahnfleischtaschen zersetzen, produzieren übel riechende Schwefelstoffe. Daneben kann ebenso eine faulende Zahnwurzel oder auch Entzündungen der Mundschleimhaut, der Mandeln, Bronchien oder der Nasennebenhöhlen die Atemluft beeinflussen.

Wenn der Besuch beim Zahnarzt und eine professionelle Zahnreinigung keine Besserung bringt, sollte man den Hausarzt um Rat fragen, um andere Erkrankungen als Ursache auszuschließen. Dieser empfiehlt dann im Zweifelsfall einen weiteren Facharzt. Spezialisten können zum Beispiel mitunter am Mundgeruch ein Magengeschwür, Nierenprobleme oder bestimmte Komplikationen bei Diabetes erkennen.

Häufig ist eine trockene Mundschleimhaut, wenn man lange nichts getrunken, sehr viel geredet oder lange nichts gegessen hat, der Grund für schlechten Atem. Wer die tägliche Mundhygiene inklusive Zahnseide und Dentalbürsten sowie die Zungenreinigung ernst nimmt, hat gute Chancen, schlechte Gerüche gar nicht erst entstehen zu lassen. Spezielle Mundspülungen besser nur kurzfristig und bei Entzündungen einsetzen, da sie sonst die Mundflora angreifen. Gegen Mundgeruch helfen einfache Spülungen mit Salbei-, Pfefferminz-, grünem Tee und Schwarztee oder das Kauen von Samen der Gewürznelke, Fenchel oder Anis. Kaugummikauen regt kurzfristig den Speichelfluss an, ist aber genauso wie Bonbons auf Dauer keine Lösung. Und wenn man beim Essen zu viel Zwiebeln oder Knoblauch erwischt, helfen Chlorophyll-Tabletten, die übelriechende Stoffe blockieren.

Nicht wenige Menschen bilden sich übrigens ihren Mundgeruch ein. Hier hilft nur, enge Vertraute hinzuziehen und schnüffeln zu lassen.

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Frühjahrsputz auch in der Hausapotheke

Gönnen Sie auch Ihrer Hausapotheke einen Frühjahrsputz! Kontrollieren Sie jedes Jahr den Bestand, sortieren Sie abgelaufene Präparate aus.
Apotheker
Rudolf Gnädinger,
Inhaber der
drei Breisacher
Apotheken
                         Rudolf Gnädinger

Medikamente gehören übrigens weder ins Bad noch in den Küchenschrank. Trocken und kühl ist es eher im Schlafzimmer oder Flur. Hier sollten Medikamente abschließbar platziert und für Kinder unerreichbar sein.

Je nach Haushalt, kann der Inhalt differieren. Verbandstoffe wie Mullbinden, Pflaster und Einmalkompressen gehören hinein. Auch Desinfektionsmittel, Fieber- und Schmerztabletten, Nasentropfen, eine Gurgellösung, Brand- und Wundsalbe sowie ein Mittel gegen Durchfall sollten drin sein. Sind Wald und Wiesen nicht weit, darf die Zeckenzange nicht fehlen, genauso wie die Pinzette zum Entfernen von Splittern.

Kinder benötigen spezielle Medikamente und entwickeln oft gerade nachts Beschwerden. Deshalb Fieberzäpfchen, Krampflöser bei Blähungen, spezielle Nasentropfen und Wundsalben parat haben. Auch eine kleine homöopathische Hausapotheke kann für Kinder sinnvoll sein. Wir beraten Sie gern beim Bestücken Ihrer Hausapotheke.

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Cranberries schützen vor Blasenentzündung

Gerade junge Frauen werden häufig von Blasenentzündungen geplagt. Jeder Gang zur Toilette wird zur Qual. Hinzu kommen Krämpfe. Bauchfreie Mode oder eine Runde im Schwimmbad können ausreichen, um die Blase zu schwächen oder zu infizieren. Auch Frauen in den Wechseljahren sind häufig von Blaseninfektionen betroffen, da der Östrogenspiegel sinkt und damit die Gefahr steigt, dass sich Keime ansiedeln.
Apotheker
Rudolf Gnädinger,
Inhaber der
drei Breisacher
Apotheken
                         Rudolf Gnädinger

Behandelt werden bakterielle Infektionen meist durch Antibiotika, die allerdings ihrerseits die Abwehrkräfte der Blase gegen Bakterien schwächen. So beginnt oft ein fataler Kreislauf. Durchbrechen kann man ihn mit der amerikanischen Preiselbeere, Cranberry genannt – wenn man sie rechtzeitig und ausreichend einnimmt. Jeden Tag ein halber Liter Saft in Form von Pulver zum Auflösen oder konzentriert als Kapseln genügen zum Schutz. Die Cranberry wirkt dabei antibakteriell und verleiht der Blase einen „Anti-Haft-Effekt“, so dass Bakterien einfach mit dem Urin weggespült werden, ehe sie sich ansiedeln. Das ist seit Jahren medizinisch belegt. Man kann die antibakterielle Wirkung der Cranberry auch mit Kürbiskernen kombinieren, die gegen die so genannte Reizblase und somit gegen den häufigen Harndrang helfen.

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Für die Richtigkeit der Gesundheitstipps können wir keine Gewährleistung übernehmen.
Bitte ziehen Sie im Zweifel immer Ihren Arzt zu Rate.






Apothekennotdienst      Sonntag, 28. Mai 2017

Dieser Service ist derzeit leider nicht verfügbar!!!

Die Notdienstbereitschaft beginnt bzw. wechselt immer morgens um 08.30 Uhr.
Quelle: Landesapothekerkammer Baden-Württemberg. Änderungen und Irrtümer vorbehalten.



Ärzte und andere medizinische Dienstleister vor Ort

Allgemeinmediziner
 

 
 
Dr. med. Ingrid Frieser
Praxis für Allgemeine und Innere Medizin
Richard-Müller-Straße 3b | Breisach | Telefon (07667) 9069 357 | www.arztpraxis-frieser.de

Dem gefährlichen und oft unerkannten Bluthochdruck auf der Spur

Die Hypertensiologie ist eines der Spezialgebiete der Praxis von Dr. med. Ingrid Frieser. Schon gewusst? Jeder zweite Mann und jede zehnte Frau in Deutschland leiden unter Bluthochdruck (Hypertonie), begünstigt durch falsche Ernährung, zu wenig Bewegung und Stress.

Die wenigsten wissen um ihr Leiden, bemerken es nicht oder ignorieren die Symptome wie etwa Kopfschmerz am Morgen. Hoher Blutdruck kommt meistens schleichend daher und schädigt häufig über Jahre unbemerkt die Gefäße. Zugleich ist zu hoher Blutdruck oft die Ursache von Schlaganfall, Herzinfarkt und Herzinsuffizienz.

Die Praxis im Glasturm in der Richard-Müller-Straße in unmittelbarer Nachbarschaft zur EUROPA APOTHEKE ist Hausarztpraxis und internistische Facharztpraxis zugleich. Zum Leistungsspektrum gehören neben der klassischen Vorsorgeuntersuchung die Bereiche Sportmedizin, Reha, Ernährung, Stoffwechsel, Gefäße und Herz.

Zusätzlich verfügt Frau Dr. med. Frieser unter anderem über die Genehmigung zur psychosomatischen Grundversorgung, für die Sonographie von Schilddrüse, Bauchraum, Nieren; zur Rückenschulung und der Herzultraschall-Untersuchung. Die Ärztin darf Kuren zur medizinischen Rehabilitation beantragen, Langzeit-EKGs auswerten und ein Behandlungs- und Schulungsprogramm bei Diabetes mellitus verordnen.

Die Praxis von Dr. med. Ingrid Frieser ist nur wenige Gehminuten vom Bahnhof entfernt, der Stadtbus hält direkt vor der Tür.

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Dr. med. Willehad Fortmann
Praxis für Allgemeinmedizin
Neuer Weg 14 | Breisach | Telefon (07667) 7022


Dr. med. Wolfgang Schäfer und Kollegen
Praxis für Allgemeinmedizin
Kupfertorstraße 33 | Breisach | Telefon (07667) 1065


Dres. med. Beatrix Staier
Praxis für Allgemeinmedizin
Amselweg 5 | Breisach-Niederrimsingen | Telefon (07664) 4950


Dres. med. Elisabeth Hauenstein und Jürgen-Gustav Lampe
Praxis für Allgemeinmedizin
Richard-Müller-Straße 3c | Breisach | Telefon (07667) 942 094 | www.institut-aesthetische-medizin.de


Dres. med. Michaela und Jacob Loewe
Praxis für Allgemeinmedizin
Neuer Weg 14 | Breisach | Telefon (07667) 7022 | www.dr-loewe-breisach.de


Dres. med. Stephan Mutke & Bettina Kmieciak
Praxis für Allgemeinmedizin
Richard-Müller-Straße 3 | Breisach | Telefon (07667) 80 600

Von Düsseldorf über Wien und San Antonio nach Breisach

Wenn ein guter Arzt, neben seinem Können und Wissen, vor allem auch eine Person sein soll, zu der man auf Anhieb Vertrauen fasst, dann ist Dr. med. Stephan Mutke ein sehr guter Arzt, weil ein auf Anhieb sympathischer Mensch. Der Mann ist in Düsseldorf geboren, doch für einen Rheinländer wirkt er, der die Literatur liebt (Klassiker von Siegfried Lenz und Dostojewski, Aktuelles von Philippe Claudel), eher nachdenklich. „Die vergleichsweise eher zurückhaltende Art in Südbaden ist mir sehr entgegengekommen“, sagt er. „Ich bin hier sehr schnell gut aufgenommen worden“.

Mutke, 57, ist Arzt für Allgemeinmedizin. Ein Hausarzt. Aber einer, der seinen Doktor in Medizin gemacht hat und also ein „Dr. med.“ im Namen führt und sich Zusatzqualifikationen in den Fachgebieten Orthopädie, Chirotherapie, Akupunktur und Kardiologie erworben hat.

Arzt wird man, weil der Vater Arzt war. Oder? Nein, Stephan Mutkes Vater war Ingenieur. „Ich habe mich erst nach dem Abitur für Medizin entschieden.“ Damals, ausgangs der 1970er Jahre, gab es eine Arztschwemme. Heute will kein Medizinstudent mehr Hausarzt werden. Mutke arbeitet daran, dass sich der Trend wieder umkehrt – seine Praxis ist Akademische Lehrpraxis der Universität Freiburg, Studierende absolvieren hier ihr allgemeinmedizinisches Praktikum.

Dr. med. Mutke hat in Heidelberg, Wien und San Antonio studiert und an Kliniken in Heidelberg, Bad Krozingen, Müllheim und Waldshut gearbeitet, bevor er 1994 in Breisach die Praxis eröffnete. Heute beschäftigt er eine Kollegin in Teilzeit und vier medizinische Fachangestellte in Teilzeit; seine Frau managt die Praxis. Und seine beiden Söhne studieren übrigens auch Medizin, einer ist mit dem Studieren schon fertig.

Der Doc aus der Richard-Müller-Straße 3 ist ein politischer Mensch. Er kocht gerne, unterstützt aktiv die internationale Slow-Food-Bewegung, die die Rückbesinnung auf genussvolles, bewusstes, regionales Essen propagiert, wirbt im Verein Trans-Rhin-Rail für eine Wiedereröffnung der Bahnstrecke Freiburg – Breisach – Colmar. Und seit vorigem Jahr sitzt er für die Umweltliste Breisach im Gemeinderat und setzt sich unter anderem für eine fußgänger- und fahrradfreundlichere Stadt ein. Weil Bewegung wichtig ist und fast jeder zu viel sitzt, auch vor dem Computer.

Dr. Mutke nicht. Er unterhält auch keine Praxis-Homepage. „Brauche ich nicht“, sagt er.

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Ambulante Pflege
 

 
 
Ambulanter Pflegedienst Wahl
Richard-Müller-Straße 20 (Neutorpassage) | Breisach | Telefon (07667) 9427 199 | www.ambulanter-pflegedienst-breisach.de

Pflegedienst Wahl erntet allerbeste Noten

Viermal die Note 1 hat der Ambulante Pflegedienst Wahl bei einer Überprüfung durch den Medizinischen Dienst im Sommer 2015 erhalten: eine 1 in der Kategorie „pflegerische Leistung“, eine 1 bei der ärztlich verordneten Pflege, eine 1 bei Dienstleistungen und Organisation sowie, ganz wichtig, bei der Kundenzufriedenheit.

„Darauf sind wir stolz“, sagt Petra Zouggar. „Das zeigt, dass ein privater Pflegedienst sich in kurzer Zeit einen sehr guten Ruf erarbeiten kann, wenn die Qualität stimmt.“ Gemeinsam mit ihrem Mann Dany und Tochter Kerstin Wahl bildet sie das kleine, schlagkräftige Familienunternehmen. Bernhard Bischof, examinierter Krankenpfleger und studierter Pflegewirt, und zwei Mitarbeiter in Teilzeit komplettieren das hochspezialisierte Team. Gemeinsam bringen sie es auf 100 Jahre Berufserfahrung in der Kranken- und Altenpflege mit zusätzlichen Fachkenntnissen aus der Psychiatrie, in der Orthopädie und Onkologie.

Der Ambulante Pflegedienst Wahl, 2012 gegründet, sitzt in der Richard-Müller-Straße 20 an der Breisacher Neutorpassage. Der Pflegedienst Wahl arbeitet grenzüberschreitend und hat auch Patientinnen und Patienten im Elsass. Dany Zouggar ist Franzose, er spricht so gut Deutsch wie Französisch und sagt: „Wir sprechen nicht nur Französisch, Englisch und Russisch – bei uns sind selbstverständlich auch alle Religionen willkommen, wir machen keine Unterschiede.“

Neben der klassischen Kranken- und Altenpflege, gehören die Hilfe im Haushalt zum Angebot, die Betreuung von an Demenz erkrankten Patienten, die Palliativpflege Schwerstkranker zu Hause sowie die Wundversorgung und Beratung bei Wundheilstörungen. Weitere Zusatzleistungen sind möglich. „Vor allem aber nehmen wir uns Zeit“, sagt Petra Zouggar. Wir sind ein kleines Team von Spezialisten. Bei uns geht Qualität vor Quantität. Wir haben einen Bezug zu unseren Patienten, es gibt keine ständige Personalwechsel.“ Der Pflegedienst Wahl ist rund um die Uhr unter Telefon 0172/39 71 54 6 und 07667 / 94 27 19 9 zu erreichen.

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Sozialstation Kaiserstuhl-Tuniberg e.V.
Freiburger Straße 6 | Breisach | Telefon (07667) 90588-0 | www.sozialstation-breisach.de

Die Sozialstation ist wie ein mittelständisches Unternehmen

Ab Frühjahr 2016 bildet die Kirchliche Sozialstation Kaiserstuhl-Tuniberg e.V. in Breisach aus. Die Ausbildung beginnt im April und im Oktober – so dass sich Interessenten zweimal jährlich um eine Lehrstelle in der Altenpflege bewerben können. „Der Bedarf an Fachkräften ist da und wird weiter zunehmen“, sagt die Pflegedienstleiterin Petra Gebert. Ihr Gesicht und ihr Name stehen für die Sozialstation in Breisach – vor 36 Jahren wurde die Einrichtung gegründet. Petra Gebert, eine verbindlich-sympathische und notfalls auch energische Person, ist seit 26 Jahren dabei.

Den guten Ruf und die hohe Zufriedenheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hat sich die Institution hart erarbeitet – durch Zuverlässigkeit und Qualität, Service und beständige Innovation. Schon seit zehn Jahren werden Mitarbeiter in Kinästhetik geschult, eine Anleitung, die helfen soll, Patienten in ihrer Beweglichkeit zu unterstützen und zu fördern, um so kräftezehrendes Heben und Tragen zu minimieren. Seit drei Jahren kann jede Fachkraft über das Smartphone vor einem Hausbesuch alle aktuellen und für die Pflege der Klienten notwendigen Informationen abrufen.

Offiziell ist die Kirchliche Sozialstation Kaiserstuhl-Tuniberg e.V. ein gemeinnütziger Verein in Trägerschaft aller 15 katholischen und evangelischen Kirchengemeinden. Tatsächlich darf man jedoch angesichts von rund 135 Mitarbeitern und 540 Kunden (darunter 280 pflegebedürftige Patienten) von einem mittelständischen Unternehmen sprechen. Geschäftsführer Martin Ruprecht kämpft für faire Bedingungen: „Die Sozialstation entlohnt nach Tarif, entsprechend hoch sind unsere Kosten. Aber von den Pflegekassen erhalten wir nur die Hälfte zurück. Das muss sich ändern!“

Unbeirrt setzt die Sozialstation in Breisach auf ein vielschichtiges Angebot. Neben dem Haus-Notruf-Service und der Versorgung durch „Essen auf Rädern“, werden noch folgende Kurse angeboten:

  • Tanzkurs für Senioren
  • diverse Computerkurse für Senioren
  • Hauskrankenpflegekurse
  • Kurse für Betreuer von Demenzkranken
  • Gesprächskreis für pflegende Angehörige
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Anästhesie
 

 
 
Praxis Dr. med. Peter Thunert / HELIOS Rosmann Klinik
Facharzt für Anästhesie
Zeppelinstraße 37 | Breisach | Telefon (07667) 942 8094


Augenärzte
 

 
 
Praxis Prof. Dr. med. Matthias Grüb, Dr. Miriam Kiechle
Augenarztpraxis
Bahnhofstraße 7-9 | Breisach | Telefon (07667) 7766 | www.grueb.eu

Der Jazz führte den Professor einst in die Münsterstadt

Wer einmal am Kaiserstuhl war, kommt wieder. Matthias Grüb war noch kein Prof. Dr., als er das erste Mal Breisach besuchte. Mit 17 spielte er in einer Jazzband und gastierte bei einem Konzert in der Stadt. Grüb studierte dann Medizin in Leipzig, Tübingen und Wien, fing an der Universitätsaugenklinik in Tübingen an, blieb sechs Jahre lang. Als 2006 in Breisach eine Augenarztpraxis einen Nachfolger suchte, bewarb er sich.

Prof. Grüb stammt aus Geislingen an der Steige. Aus dem Schwäbischen also. Die Schwaben mag man in Südbaden besonders gerne. Anfangs kam es vor, dass ihn ein Einheimischer auf seine Herkunft ansprach. Prof. Grüb, gesegnet mit einem trockenen Humor, entgegnete: „Und? Wäre Ihnen ein Norddeutscher lieber?“

Die Stadtväter finden, Grüb habe sich um den Standort verdient gemacht, indem er das lange leerstehende ehemalige Polizeigebäude in der Bahnhofsstraße gekauft und zu einem Ärztehaus umgebaut hat.

Zur Augenarztpraxis Grüb gehören die Kollegin Dr. Miriam Kiechle, Ehefrau Tanja Grüb, die die Praxis managt, zwei Arzthelferinnen, zwei Medizinische Fachangestellte und zwei Auszubildende. Der Chef operiert, bietet bei Grünem und Grauem Star sowie Erkrankungen von Netzhaut und Lid chirurgische Eingriffe mit dem Laser an; obendrein ist er Spezialist in der Lidchirurgie und hat dafür das Zertifikat für oculoplastisch-ästhetische Chirurgie erworben. Als Professor doziert Prof. Grüb einmal pro Semester an der Universität in Tübingen; Studierende absolvieren in seiner Praxis ihr Praktikum.

Privat ist der Prof. Bienenzüchter, Saison für Saison produziert er Akazien-, Blüten- und Lindenhonig – wer’s mag: Den Honig gibt es in der Praxis zu kaufen. Interessant wird es, wenn Grüb von seinen Bienen erzählt und dass Bienen, mittig am Kopf angeordnet, drei Punktaugen haben, die hell und dunkel unterscheiden. Mit ihren Facettenaugen indes können sie gleichzeitig in verschiedene Richtungen schauen. Ein Facettenauge der Drohne besteht aus bis zu 8.000 Einzelaugen.

Hätten die Bienen Augenärzte, sie hätten viel zu tun.

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Chirurgie
 

 
 
Dr. med. Dietmar Salger / HELIOS Rosmann Klinik
Facharzt für Wirbelsäulenchirurgie
Zeppelinstraße 37 | Breisach | Telefon (07667) 84 313


Dr. med. Klaus-Jürgen Engler / Medizinisches Versorgungszentrum, HELIOS Rosmann Klinik
Facharzt für Chirurgie
Zeppelinstraße 37 | Breisach | Telefon (07667) 84 123


Dr. med. Ulf Georgi / HELIOS Rosmann Klinik
Facharzt für Chirurgie
Zeppelinstraße 37 | Breisach | Telefon (07667) 84 313


Dialyse
 

 
 
Dres. med. Watter, Schwertfeger, Donauer
Dialyse Freiburg und Breisach
Richard-Müller-Straße 3a | Breisach | Telefon (07667) 91 20 24


Gynäkologie
 

 
 
Dr. med. Lothar Hollritt, Dr. med. Andreas Opdenberg
Frauenarztpraxis
Halbmondstraße 10a | Breisach | Telefon (07667) 948 120 | www.hollritt-opdenberg.de


Hautärzte
 

 
 
Prof. Dr. med. Wolfgang Vanscheidt & Dr. med. Alexandra Ukat
Hautärztepraxis
Richard-Müller-Straße 3b | Breisach | Telefon (07667) 929 920 | www.dermatologie-breisach.de

Prof. Vanscheidt hospitierte bei Herz-Pionier Barnard in Kapstadt

Es hätte auch alles ganz anders kommen können: Leben, Lehre und Forschung im Ausland, eine Karriere als Kardiologe.

Aufgrund einer Doktorarbeit in der Herzchirurgie in Münster bekam Wolfgang Vanscheidt ein Stipendium des Deutschen Akademiker Austauschdienstes. So konnte er in den 1970er Jahren in Kapstadt am Groote-Schuur-Hospital bei Professor Christiaan Barnard, dem damals wohl weltweit bekanntesten Herzchirurgen und Wegbereiter der Herztransplantation hospitieren. „Dort herrschte kurze Zeit nach der ersten Herzverpflanzung eine wissenschaftliche Aufbruchsstimmung, die Ärzte aus aller Welt nach Kapstadt lockte“, sagt Vanscheidt und beschreibt Professor Barnard als „sehr strengen, distanzierten und tief gläubigen Arzt, den eine Aura umgab“.

Heute ist Prof. Dr. med. Wolfgang Vanscheidt ein anerkannter Spezialist auf dem Gebiet der Dermatologie, er lebt in Freiburg und betreibt Hautarztpraxen in Freiburg und Breisach. Die Praxis für Dermatologie in der Richard-Müller-Straße 3b existiert im neunten Jahr.

Wolfgang Vanscheidt ist Jahrgang 1954, er wurde in einem Arbeiterviertel in Dortmund geboren, in einem „Nichtakademiker-Haushalt“, wie er sagt, inmitten polnischer, türkischer, jugoslawischer Nachbarn. Als Schüler interessierte sich Wolfgang Vanscheidt für Naturwissenschaften, und um ein Haar hätte er nicht das Studium der Medizin begonnen. Eine Freundin überzeugte ihn dann doch noch. Sonst wäre damals womöglich schon alles anders gekommen.

So ging alles seinen Weg: Medizinstudium, Approbation und Promotion an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster; es folgte eine Stelle als Assistenzarzt am Institut für Pathologie an der Universität Düsseldorf. Hakt man an dieser Stelle ein und fragt den Herrn Professor, was er von seinem im Fernsehen sehr populären Münsteraner Pathologen-Kollegen Prof. Dr. Karl-Friedrich Boerne halte, winkt Prof. Vanscheidt beinahe in Boerne-Manier ab: Nein, er schaue kein Fernsehen.

Bevor Vanscheidt 1984 sich zur Facharztausbildung für Dermatologie entschloss, hatte er an der Chirurgischen Universitätsklinik Freiburg und am Herzzentrum Bad Krozingen gearbeitet. 1994 stieg er zum stellvertretenden Ärztlichen Direktor der Universitäts-Hautklinik Freiburg auf. 2000 wurde er Ärztlicher Direktor einer Klinikgruppe in Höchenschwand und der Rheintalklinik Bad Krozingen sowie Chefarzt der Klinik für Wundbiologie, Höchenschwand. Mittlerweile ist Professor Vanscheidt außerplanmäßiger Professor der Universität Freiburg und hält planmäßig Vorlesungen und Seminare für Studenten der Medizin und Zahnmedizin und Gutachter und Prüfer der Landesärztekammer Baden-Württemberg für Dermatologie, Allergologie und Phlebologie (Gefäßmedizin).

Im Jahr 2003 machte er sich selbständig, gründete die Dermatologie Freiburg (2003) und die Dermatologie Breisach (2007). Zum Arbeitsspektrum gehören neben der Dermatologie und ihren Teilgebieten unter anderem auch plastische Operationen und Hautverpflanzungen, die Diagnose und Therapie von Venenkrankheiten sowie Ästhetische Dermatologie und die Lasertherapie.

Wolfgang Vanscheidt ist Autor und Co-Autor von mehr als 300 medizinisch-wissenschaftlichen Veröffentlichungen. Er spricht vier Fremdsprachen, ist Vater von vier Kindern – und trotz aller beruflicher Erfolge und einer Vielzahl an Chefposten ein liebenswürdiger Mensch geblieben, mit unspektakulären Hobbys wie Tennis, Badminton, Walking und Hörbücher-Hören. Über Politik und neuere Geschichte lässt sich gut mit ihm debattieren, dabei entwickelt er Leidenschaft wie bei einem kniffligen dermatologischen Fachthema.

Dortmund und das Ruhrgebiet, beides ist lange her und weit weg. Es bestehen noch familiäre Kontakte, das schon, aber eine sentimentale Beziehung, wie sie den Gemütsmenschen im Ruhrgebiet nachgesagt wird, die dann und wann in Heimweh umschlagen würde, existiert eigentlich nicht – es sei denn, es spielt Borussia Dortmund. „Ja, das ist ein Phänomen“, sagt er. „Wenn ich mir ein Spiel von Borussia anschaue, kommt so etwas wie Heimatverbundenheit auf.“

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Heimpflege
 

 
 
Evangelische Stadtmission Freiburg e. V.
Seniorenpflegeheim Breisach
August-Erlacher-Straße 1 | Breisach | Telefon (07667) 94815-0 | www.seniorenpflegeheim-breisach.de

Seniorenpflegeheim Breisach: ein offenes Haus

Das Haus bietet eine moderne, lichtdurchflutete Architektur und auf zwei Stockwerken insgesamt 92 nach Süden ausgerichtete Zimmer. Zwischen den Wohneinheiten befinden sich thematisch geordnete Gärten, von dort aus hat man einen Ausblick auf das imposante Breisacher Münster. Es lässt sich gut leben im Pflegeheim Breisach.

Das Seniorenpflegeheim wird von der Evangelischen Stadtmission Freiburg e.V. getragen; es ist ein christlich geprägter, der Ökumene verpflichteter Ort, katholische und evangelische Gottesdienste gehören mit zum Angebot. Die Einrichtung ist gemeinnützig und versteht sich als offenes Haus. Viele Ehrenamtliche helfen mit und umsorgen die Bewohnerinnen und Bewohner.

Das mehr als 120 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter starke Personal ist unter anderem auch in der Biografiearbeit geschult. Die Biografiearbeit ist eine wissenschaftliche Methode, die Menschen im Alter helfen kann, das Leben leicht oder leichter zu nehmen und sich in der Rückschau und Erinnerung mit Vergangenem zu versöhnen.

Wer im Breisacher Pflegeheim lebt, entscheidet selbst, inwieweit er oder sie an der Gemeinschaft teilnehmen mag. Anders gesagt: Die Teilnahme ist freiwillig. Wer mag, liest seine Zeitung selbst. Aber es wird auch aus der Zeitung vorgelesen. Es gibt Gymnastikrunden und Spaziergänge, Gesellschaftsspiele und Feste. Jeder, der mag, kann sein Zimmer nach eigenen Vorstellungen einrichten und mit persönlichen Gegenständen dekorieren.

Das Breisacher Pflegeheim bietet auch die Tagespflege an. Bis zu zehn Gäste pro Tag finden hier Platz. Die Tagespflege bietet im Tagesablauf feste Strukturen, so dass sich die Gäste leichter einfinden. Das aktivierende Programm ist jeweils abgestimmt auf die Tagesform der Gruppe, aber auch auf die jeweilige Jahreszeit. Gemeinsam wird gekocht oder gebacken. Singen, Geschichten hören, Gedächtnisspiele und manches mehr gehören dazu.

Neben der Stationären Pflege, der Betreuung in behüteten Wohngruppen und der Sozialbetreuung, gehören folgende Angebote zum Repertoire:

  • Physiotherapie
  • Logotherapie
  • Ergotherapie
  • Fußpflege
  • Nachbarschaftshilfe
  • Hospizdienst

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HNO-Ärzte
 

 
 
Prof. Dr. med. Wolfgang Maier
HNO-Praxis
Poststraße 12 | Breisach | Telefon (07667) 7475


Innere Medizin
 

 
 
Dr. med. Bernhard Walter / HELIOS ROSMANN Klinik
Facharzt für Innere Medizin
Zeppelinstraße 372 | Breisach | Telefon (07667) 84 251


Dr. med. Erwin Grom
Facharzt für Innere Medizin, Arbeitsmedizin
Kolpingstraße 13 | Breisach | Telefon (07667) 911 59-44


Dr. med. Ingrid Frieser
Praxis für Allgemeine und Innere Medizin
Richard-Müller-Straße 3b | Breisach | Telefon (07667) 9069 357 | www.arztpraxis-frieser.de

Dem gefährlichen und oft unerkannten Bluthochdruck auf der Spur

Die Hypertensiologie ist eines der Spezialgebiete der Praxis von Dr. med. Ingrid Frieser. Schon gewusst? Jeder zweite Mann und jede zehnte Frau in Deutschland leiden unter Bluthochdruck (Hypertonie), begünstigt durch falsche Ernährung, zu wenig Bewegung und Stress.

Die wenigsten wissen um ihr Leiden, bemerken es nicht oder ignorieren die Symptome wie etwa Kopfschmerz am Morgen. Hoher Blutdruck kommt meistens schleichend daher und schädigt häufig über Jahre unbemerkt die Gefäße. Zugleich ist zu hoher Blutdruck oft die Ursache von Schlaganfall, Herzinfarkt und Herzinsuffizienz.

Die Praxis im Glasturm in der Richard-Müller-Straße in unmittelbarer Nachbarschaft zur EUROPA APOTHEKE ist Hausarztpraxis und internistische Facharztpraxis zugleich. Zum Leistungsspektrum gehören neben der klassischen Vorsorgeuntersuchung die Bereiche Sportmedizin, Reha, Ernährung, Stoffwechsel, Gefäße und Herz.

Zusätzlich verfügt Frau Dr. med. Frieser unter anderem über die Genehmigung zur psychosomatischen Grundversorgung, für die Sonographie von Schilddrüse, Bauchraum, Nieren; zur Rückenschulung und der Herzultraschall-Untersuchung. Die Ärztin darf Kuren zur medizinischen Rehabilitation beantragen, Langzeit-EKGs auswerten und ein Behandlungs- und Schulungsprogramm bei Diabetes mellitus verordnen.

Die Praxis von Dr. med. Ingrid Frieser ist nur wenige Gehminuten vom Bahnhof entfernt, der Stadtbus hält direkt vor der Tür.

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Dres. med. Beate Lorz, Werner Lorz, Petra Schick-Löffelhardt
MVZ Innere Medizin
Richard-Müller-Straße 3d | Breisach | Telefon (07667) 833 443


Kieferorthopäden
 

 
 
Dr. med. dent. Ute Rothe
Praxis für Kieferorthopädie und Zahnmedizin
Rheintorstraße 1 | Breisach | Telefon (07667) 6909


Kinderärzte
 

 
 
Dres. med Clemens Bürger, Christian Steuber
Kinder- und Jugendpraxis ARCHE
Neutorstraße 20 | Breisach | Telefon Telefon Hauptpraxis Hugstetten (07665) 24 24, Praxisfiliale Breisach (07667) 941 3124 | www.kinderaerzte-team.de


Dres. med. Hubert Mund & Heidrun Braun
Kinderarztpraxis
Kolpingstraße 17 | Breisach | Telefon (07667) 450


Orthopädie
 

 
 
Dr. med. Stefan Kleinert / HELIOS Rosmann Klinik
Facharzt für Orthopädie, Unfallchirurgie
Zeppelinstraße 37 | Breisach | Telefon (07667) 84 313


Dres. med. Manfred Harms und Ralf Nitsche / Medizinisches Versorgungszentrum, HELIOS Rosmann Klinik
Facharzt für Orthopädie
Zeppelinstraße 37 | Breisach | Telefon (07667) 843-75


Osteopathie
 

 
 
Eric Pfeiffer
Physiotherapeut, Heilpraktiker
Richard-Müller-Straße 18 | Breisach | Telefon (07667) 941 692 | www.osteopathie-breisach.de


Physiotherapie
 

 
 
Anja Plettenberg
Krankengymnastik
Neutorplatz 6 | Breisach | Telefon (07667) 942 6136


Birgit Hassler-Küberling
Praxis für Krankengymnastik und Physiotherapie
Schwarzwaldstraße 13 | Breisach | Telefon (07667) 942 715


Krankengymnastik Moitrel GmbH
Physiotherapie
Küferstraße 1a | Breisach | Telefon (07667) 942 315


Mooswaldklinik – MH PhysioAktiv
Zeppelinstraße 37 | Breisach | Telefon (07668) 84-300 | www.mooswaldklinik.de


Renate Ott
Physiotherapie
Gewerbestraße 12 | Breisach-Gündlingen | Telefon (07668) 281


Riadh Greven
Physiotherapie
Hohenzollernstraße 1 | Breisach | Telefon (07667) 940 404


Sonja Wode
Massagepraxis
Ida-Frank-Straße 2b | Breisach | Telefon (07667) 833 125 | www.cranioschule-wode.de


Psychiater, Psychologen, Psychotherapeuten
 

 
 
Dr. med. Axel Hammen
Facharzt für Neurologie und Psychiatrie
Zeppelinstraße 37 | Breisach | Telefon (07667) 6392


Dr. med. Christiane Walesch-Schneller
Praxis für Psychotherapie
Radbrunnenallee 15 | Breisach | Telefon (07667) 7305


Dr. med. Klaus Kraft
Facharzt für Psychiatrie, Psychotherapie
Leo-Woleb-Straße 1 | Breisach | Telefon (07667) 940 160


Dr. med. Peter Loebel
Praxis für Psychosomatische Medizin, Psychotherapie
Kantstraße 7a | Breisach | Telefon (07667) 911 39 39


Dr. med. Sylke Pfeiffer-Externbrink
Praxis für Kinder- und Jugendpsychiatrie
Bahnhofstraße 7-9 | Breisach | Telefon (07667) 942 610 | www.kjp-breisach.de


Gerhard Kopp
Psychologische Beratung
Halbmondstraße 10c | Breisach | Telefon (07667) 940 188


Schmerztherapie
 

 
 
Praxis Dr. med. Peter Thunert
Schmerztherapie Praxisklinik Breisach
Zeppelinstraße 37 | Breisach | Telefon (07667) 942 8094 | www.schmerztherapie-breisach.de

Fachmann für Schmerzen aller Art

In dem Buch „55 Gründe Arzt zu werden“ macht sich der Arzt und Autor Markus Müschenich einen Spaß und fasst kokett zusammen: „Ärzte haben den Beruf mit dem höchsten Prestige und arbeiten an den Grenzen des Lebens. Sie können überall tätig sein, verdienen immer noch vergleichsweise gut und sicher ihr Geld und bleiben auf Partys nie allein.“ Peter Thunert hatte einst einen triftigen Grund Medizin zu studieren und der Dr. med. zu werden, der er heute ist: „Ich hatte als Jugendlicher einen schweren Verkehrsunfall und war dadurch mit der Intensivmedizin konfrontiert. Das hat mich interessiert.“

Dr. med. Peter Thunert, Jahrgang 1958, eröffnete 2012 in der Helios Rosmann Klinik in Breisach eine Praxisklinik für Schmerztherapie (eine Zweigpraxis unterhält er in Waldkirch). Im Gespräch erscheint er als leidenschaftlicher Fachmann, mit dem man sich stundenlang über Schmerz- und Palliativmedizin unterhalten könnte; über Kinder, die von chronischen Schmerzen geplagt sind, weil Vernachlässigung und seelische Not in körperliche Pein umschlagen; darüber, was die Patienten eigentlich gemacht haben, ehe die in den USA begründete Disziplin der Schmerzmedizin mit 30 Jahren Verspätung in den 1970er-Jahren sich auch in Deutschland etablierte.

In Hildesheim geboren, mag Dr. Thunert im ersten Moment als nüchterner Norddeutscher rüberkommen, präzise, schnell auf den Punkt, etwas unterkühlt. Aber das täuscht. Wahr ist, dass Thunert gerne konzentriert über die Arbeit spricht. Fragt man ihn, was er sonst so macht, entgegnet er: zu Kongressen gehen, Vorträge halten.

Und was lesen Sie gerade? Antwort: Fachbücher. Halt, neulich war noch ein populärwissenschaftliches Buch darunter – Harro Albrecht: „Schmerz, eine Befreiungsgeschichte“. Im Klappentext zum Buch heißt es: „Schmerz ist weit mehr als eine körperliche Empfindung. Schmerz erzählt von unserem Geist-Körper-Verhältnis ebenso wie von kulturellen Prägungen und religiösen Wertorientierungen.“

Sowas gefällt Dr. med. Peter Thunert. Auch wenn er seine eigene Sicht auf das Thema hat, teilt er den Ansatz, wonach es keine einfachen Lösungen gebe. Weil es bei chronischen Schmerzen selten genügt, den Schmerz mit Schmerztabletten zu betäuben oder das Schmerzempfinden mit opiumhaltigen Arzneimitteln, so genannten Opiaten, zu verschleiern.

Thunert setzt vielmehr auf eine „interdisziplinäre, multimodale Schmerztherapie unter Berücksichtigung neuester Therapieleitlinien und Behandlungsempfehlungen, ambulant wie stationär“, wie er auf seiner Webseite schreibt. Unter einer multimodalen Schmerztherapie versteht man die gleichzeitige, inhaltlich eng aufeinander abgestimmte Behandlung chronischer Schmerzen durch unterschiedliche therapeutische Disziplinen. In der Praxis arbeiten Ärzte, Psychologen und Psychotherapeuten, Physiotherapeuten und Ko-Therapeuten Hand in Hand.

Thunert wechselte 2004 von München als Anästhesiearzt nach Freiburg und eröffnete eine Praxis als niedergelassener Schmerztherapeut. Seither hat er in der Region ein Netzwerk von Fachärzten geknüpft, die auf Schmerzmedizin sensibilisiert sind und die, wenn sie nicht mehr weiterwissen, Patienten an den Schmerztherapeuten überweisen.

Thunert, der sich schon als Student nach einschlägiger wie einschneidender Erfahrung mit der Intensivmedizin beschäftigte, ist seinem Wissensgebiet all die Jahrzehnte über treu geblieben. Die Intensivmedizin meint Diagnostik und Therapie lebensbedrohlicher Zustände oder Krankheiten, also die Arbeit auf der Intensivstation. Thunert wurde Anästhesist, denn zur Arbeit des Anästhesisten gehört neben der Intensiv- und Notfallmedizin auch die Schmerztherapie. Er war Oberarzt in Bremerhaven und Hamburg und begann sich als Chefarzt in München mit Palliativmedizin zu beschäftigen.

So wie er für die Schmerzmedizin öffentlich warb, hielt er auch Vorträge über die palliative (= schmerzlindernde) Versorgung und Therapie Schwerstkranker mit begrenzter Lebenserwartung. Thunert: „Die Zufriedenheit der Patienten, die Dankbarkeit der Angehörigen, das waren für mich sehr berührende Momente.“

Zum Schluss offenbart der Doc doch noch eine zweite Leidenschaft: Er spielt Bass, gründete mit Kollegen vor langer Zeit eine Klinik-Combo, bewarb sich mit dieser für den Unterhaltungsteil beim Urologen-Kongress, wurde genommen und trat 1994 vor stattlicher Kulisse in der Stuttgarter Schleyerhalle auf. Der Bass steht heute im Keller und im CD-Player liegt oft und gerne Jazz von Stacey Kent auf.

Eine dritte Leidenschaft könnte, pathetisch formuliert, für einen Schmerzmediziner schlicht der Lebensgenuss sein. Neulich hatte Dr. Thunert Kollegen aus ganz Deutschland an den Kaiserstuhl eingeladen. „Die sagten: Weißt du eigentlich, wie paradiesisch du hier lebst?“

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