Willkommen in den Breisacher Apotheken!

Rudolf Gnädinger

Rudolf GnädingerLiebe Kundinnen, liebe Kunden – seit zehn Jahren dürfen Gesetzliche Krankenkassen und Pharmaunternehmen so genannte Rabattverträge vereinbaren. Bis heute stiften diese Verträge Verwirrung. Was es damit auf sich hat, erklären wir Ihnen in unserer Online-Rubrik AKTUELL. Oder ganz persönlich in der Stadt Apotheke, in der Europa Apotheke und in der Breisgau Apotheke. Fragen Sie uns danach!



Herzliche Grüße,
Ihr Rudolf Gnädinger


hier finden Sie unsKarte zur Stadt Apotheke

In der Stadt Apotheke kennt man
viele Kunden beim Namen

Sie ist die traditionsreichste der drei Breisacher Apotheken. Durch die Räume in der Neutorstraße 2 weht noch der vertraute Zauber jener renommierten inhabergeführten Stadtgeschäfte, wo man größten Wert auf persönlichen Service und eingehende Beratung legt. Die Atmosphäre in der Stadt Apotheke fühlt sich regelrecht familiär an. Nicht wenige Kunden finden seit Jahrzehnten her und werden mit Namen angesprochen.

Die Stadt Apotheke, führt hautfreundliche Kosmetikdepots von Vichy, Annemarie Börlind und Louis Widmer. Wer Naturheilmittel, Spagyrik oder Bachblüten schätzt, wird hier bestens beraten.

Ist die Lebensmitte überschritten, lassen Kunden von Zeit zu Zeit ihre Herz-, Leber- und Nierenwerte checken.

Die Stadt Apotheke unter Leitung von Catherine Winter beliefert Heime und deren Bewohner in und um Breisach direkt.

Neben deutsch (und alemannisch) wird in der Stadt Apotheke englisch, französisch und russisch gesprochen.

  • mehr als 15.000 verschiedene Artikel ständig vorrätig
  • auf Wunsch Import ausländischer Medikamente
  • ein Bote bringt Medikamente zu Ihnen nach Hause
  • individuelle Fertigung von Medikamenten
  • Herstellung von homöopathischen Heilmitteln und Nosoden
  • Blutuntersuchungen
  • Blutdruckmessung
  • Anmessen von Kompressionstrümpfen
  • Aktionen und Preisangebote
  • Partner der mea Apotheken
  • große Auswahl an apothekenexklusiven Kosmetikprodukten
  • Überprüfen und Ergänzen von Haus-Reiseapotheken und Kfz-Verbandskästen
  • Überprüfen von Wechselwirkungen, wenn mehrere Arzneimittel gleichzeitig verordnet sind
  • Auswahl an Blutdruckmessgeräten, Blutzuckermessgeräten, Inhaliergeräten
  • Verleih von Babywaagen
  • kostenlose Informationsschriften (Apotheken Umschau, Seniorenratgeber, Diabetesratgeber, Tierisch gesund & vital…)

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Logo der Stadt Apotheke
Neutorstraße 2
79206 Breisach
Telefon Stadt Apotheke (07667) 218
Fax (07667) 1528
Mail: stadt@breisacher-apotheken.de
Öffnungszeiten:
Mo - Fr 8.30-13.30 Uhr
14.00-18.30 Uhr
Sa 8.30-13.00 Uhr

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hier finden Sie unsKarte zur Europa Apotheke

Kurze Wege, barrierefrei erreichbar:
die Europa Apotheke

Der Frage, ob und inwieweit es zu Wechselwirkungen und unerfreulichen Interaktionen kommen kann, wenn verschiedene Medikamente gleichzeitig verabreicht werden, wird in der Europa Apotheke besonders gründlich nachgegangen. Die moderne Apotheke startete im Jahr 2004 in der Richard-Müller-Straße 3a. Im Volksmund heißt das Gebäude „Ärzteturm“ – beherbergt es doch mehrere Praxen und medizinische Einrichtungen.

Innenstadtnah und par terre gelegen, ist die Europa Apotheke absolut barrierefrei zugänglich. Das kommt älteren Menschen, die nicht mehr so beweglich sind, und Gehbehinderten entgegen. Kostenlose Parkplätze finden sich direkt vor der Eingangstüre, darunter ein Behindertenparkplatz.

Inhaber Rudolf Gnädinger führt die Europa Apotheke zusammen mit Dr. Monika Paulus und Dr. Julia Wunsch-Palasis. Hochwertige Kosmetikdepots von NUXE, LaRoche Posay, Avène, Eucerin, Dr. Hauschka und Weleda stellen praktisch jeden Hauttyp zufrieden.

Die Europa Apotheke hat sich auf die Anfertigung individueller Rezepturen spezialisiert.

Neben deutsch (und alemannisch) wird in der Europa Apotheke englisch, französisch, türkisch und russisch gesprochen.

  • mehr als 15.000 verschiedene Artikel ständig vorrätig
  • auf Wunsch Import ausländischer Medikamente
  • ein Bote bringt Medikamente zu Ihnen nach Hause
  • individuelle Fertigung von Medikamenten
  • Herstellung von homöopathischen Heilmitteln und Nosoden
  • Blutuntersuchungen
  • Blutdruckmessung
  • Anmessen von Kompressionstrümpfen
  • Aktionen und Preisangebote
  • Partner der mea Apotheken
  • große Auswahl an apothekenexklusiven Kosmetikprodukten
  • Überprüfen und Ergänzen von Haus-Reiseapotheken und Kfz-Verbandskästen
  • Überprüfen von Wechselwirkungen, wenn mehrere Arzneimittel gleichzeitig verordnet sind
  • Auswahl an Blutdruckmessgeräten, Blutzuckermessgeräten, Inhaliergeräten
  • Verleih von elektrischen Milchpumpen und Babywaagen
  • kostenlose Informationsschriften (Apotheken Umschau, Seniorenratgeber, Diabetesratgeber, Tierisch gesund & vital…)

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Logo der Europa Apotheke
Richard-Müller-Straße 3c
79206 Breisach
Telefon Europa Apotheke (07667) 942 055
Fax (07667) 942 053
Mail: europa@breisacher-apotheken.de
Öffnungszeiten:
Mo - Fr 8.00-19.00 Uhr
Sa 8.30-13.00 Uhr

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hier finden Sie unsKarte zur Breisgau Apotheke

Ätherische Öle, Arznei für Tiere
und Diabetik in der Breisgau Apotheke

Defekturen sind in der Breisgau Apotheke überhaupt kein Problem. Artikel 8 der deutschen Apothekenbetriebsordnung erlaubt Defekturen, also die Anfertigung eines Arzneimittels im Voraus. Umgangssprachlich werden Defekturen auch verlängerte Rezepturen oder Rezepturen auf Vorrat genannt.

Seit Januar 2015 gehört die Breisgau Apotheke zu den drei Breisacher Apotheken des einheimischen Apothekers Rudolf Gnädinger und wird geleitet von Franziska Noth.

Für Kunden stehen in der Vogesenstraße 2 kostenlose Parkplätze bereit. Der ebenerdige Eingang ist barrierefrei auch mit Rollstuhl oder Rollator zugänglich.

Nahe beim Seniorenpflegeheim Breisach gelegen, beliefert die Breisgau Apotheke die Einrichtung der Evangelischen Stadtmission Freiburg e. V. direkt.

Wer ätherische Öle mit den unterschiedlichsten Aromen oder Wirkungen sucht, wird hier bestimmt fündig. Kosmetikdepots von NUXE und LaRoche Posay.

Hinsichtlich Präparaten und Produkten für Diabetiker ist die Breisgau Apotheke erstklassig sortiert. Außergewöhnlich ist auch die Auswahl an Arzneimitteln für Tiere.

Neben deutsch wird in der Breisgau Apotheke englisch, französisch und russisch gesprochen.

  • mehr als 15.000 verschiedene Artikel ständig vorrätig
  • auf Wunsch Import ausländischer Medikamente
  • ein Bote bringt Medikamente zu Ihnen nach Hause
  • individuelle Fertigung von Medikamenten
  • Herstellung von homöopathischen Heilmitteln und Nosoden
  • Blutuntersuchungen
  • Blutdruckmessung
  • Anmessen von Kompressionstrümpfen
  • Aktionen und Preisangebote
  • Partner der mea Apotheken
  • große Auswahl an apothekenexklusiven Kosmetikprodukten
  • Überprüfen und Ergänzen von Haus-Reiseapotheken und Kfz-Verbandskästen
  • Überprüfen von Wechselwirkungen, wenn mehrere Arzneimittel gleichzeitig verordnet sind
  • Auswahl an Blutdruckmessgeräten, Blutzuckermessgeräten, Inhaliergeräten
  • Verleih von elektrischen Milchpumpen und Babywaagen
  • kostenlose Informationsschriften (Apotheken Umschau, Seniorenratgeber, Diabetesratgeber, Tierisch gesund & vital…)

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Logo der Breisgau Apotheke
Vogesenstraße 2
79206 Breisach
Telefon Breisgau Apotheke (07667) 7537
Fax (07667) 940 254
Mail: breisgau@breisacher-apotheken.de
Öffnungszeiten:
Mo - Fr 8.00-12.30 Uhr
14.30-18.30 Uhr
Sa 8.00-12.30 Uhr

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UNSERE SPARTIPPS




Irrtümer vorbehalten. UVP = unverbindliche Preisempfehlung im Vormonat.
*Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
Angebote gelten nicht während des Apothekennotdienstes.



A K T U E L L

Julia Wunsch-Palasis weiß, was sie will

BREISACH. Bei Seit ihrem Berufspraktikum in einer Apotheke in Gaggenau wollte Dr. Julia Wunsch-Palasis Apothekerin werden. Sie wollte einen wissenschaftlichen Beruf ergreifen, bei dem sie unmittelbar mit Menschen zu tun hat.

In ihrer freundlich-aufgeschlossenen und dabei zielstrebigen Art hat sie nach dem Abitur 2001 in Freiburg viereinhalb Jahre lang Pharmazie studiert, in Apotheken in Göppingen und München gearbeitet, dabei ein Jahr lang die Chef-Vertretung übernommen und 2013 an Freiburgs Institut für Pharmazeutische Wissenschaften promoviert (Dr. rer. nat.). 2008 kam ihre Tochter zur Welt, eine Woche nach der Promotion ihr Sohn.

Seit Anfang 2015 arbeitet Julia Wunsch-Palasis als Stellvertreterin der Apothekenleitung in der Europa Apotheke in Breisach. Im Alltag nimmt die Verwaltungsarbeit mehr als ein Drittel der Arbeitszeit in Anspruch. Dr. Wunsch-Palasis dokumentiert etwa den Erhalt und die Abgabe von Betäubungsmitteln wie Opiaten und starken Schmerzmitteln. Aber am liebsten berät sie Kunden. In der Erkältungszeit geht es häufig um die richtige Einnahme von Antibiotika. Selbst Mutter zweier Kinder, nimmt sie sich gerne Zeit für junge Eltern und deren Fragen.

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Babyboom in Breisach – wir sind darauf eingestellt

BREISACH. Es werden wieder mehr Kinder geboren - deutschlandweit und erst recht bei uns. Die Geburtenrate im Kreis Breisgau-Hochschwarzwald übertrifft den Landesschnitt. In Breisach kamen anno 2014 und 2015 jeweils 123 Kinder zur Welt, 2016 gar 151. Ihre drei Breisacher Apotheken freuen sich drüber, beraten (werdende) Eltern und halten alles Nötige für Mutter und Kind bereit.

Die Statistik kann unerbittlich sein: Seit mehr als 30 Jahren sterben hierzulande mehr Menschen als geboren werden. Die Zahl der Geburten sank immer weiter. Aber nun scheint eine Trendumkehr erreicht: Im fünften Jahr in Folge stieg die Geburtenzahl. Frauen gebären so viele Kinder wie seit 43 Jahren nicht mehr. Statistisch sind es 1,51 Kinder pro Frau - dieser Wert war zuletzt im Jahr 1974 so hoch, also vor 43 Jahren, errechnete das Statistische Landesamt Baden-Württemberg. Im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald kletterte der Wert anno 2015 sogar bis auf 1,65 Kinder pro Frau. Zwar liegt die Zahl der Sterbefälle bundesweit immer noch darüber - um einen Geburtenüberschuss zu erreichen, müsste jede Frau statistisch 2,1 Kinder bekommen. Aber, sagen die Statistiker: Ein erster Schritt ist gemacht. Und die Zuwanderung mache die steigende Zahl der Sterbefälle wieder wett.

Interessant ist die Statistik für den Raum Breisach: Seit 1975 übersteigt hier die Zahl der Geburten die Anzahl der Sterbefälle, lediglich 2010 und 2014 gab es ein Geburtendefizit. Der Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald verzeichnet zwar in den vergangenen acht Jahren ein Geburtendefizit, allerdings wurden 2015 landkreisweit so viele Kinder geboren wie seit 2002 nicht mehr, nämlich 2.320. Zum Vergleich: 2014 waren es 2171 (2013: 2093 – 2012: 1971).

Die nüchterne Statistik verweist auf die typische Wellenbewegung bei den Geburtenraten: Im Wendejahr 1990 kamen in Deutschland 905.000 Kinder zur Welt – ein vergleichsweise hoher Wert. Die 1990 geborenen Kinder sind heute Mitte zwanzig und bekommen selbst Kinder, sprich: mehr Mütter bringen auch mehr Kinder zur Welt. Einig sind sich Forschung und Politik darin, dass eine gute Wirtschaftslage, eine bessere Kinderbetreuung und die in den Medien über Jahre hinweg beklagte Kinderlosigkeit bei Akademikerinnen zur Trendwende beigetragen haben. Die Stimmung ist gut, das Land freut sich wieder an Kindern.

Die Stadt Breisach selbst verzeichnete 2016 einen starken Anstieg der Geburten von 123 im Vorjahr auf 151. Im Jahr 2017 dürfte sich die Zahl wieder bei etwa 123 einpendeln; in den ersten neun Monaten des Jahres wurden laut Standesamt 96 Kinder geboren. Breisachs Bürgermeister Oliver Rein freut sich, denn: „Die Europastadt ist ein idealer Wohnstandort für junge Familien. Mit unserer Infrastruktur sind wir besonders gut auf die Bedürfnisse von Eltern und Kindern eingerichtet.“

Das gilt auch für Ihre drei Breisacher Apotheken. Stadt Apotheke, Europa Apotheke und Breisgau Apotheke halten alles bereit, was werdende Eltern während der Schwangerschaft benötigen (könnten), aber auch alles, was nach der Geburt der Gesundheit und dem Wohlergehen von Mutter und Kind dienlich ist. Gerne helfen unsere Mitarbeiterinnen mit Ratschlägen weiter – wertvolle Tipps, die aus ihrer pharmazeutischen Schulung erwachsen, oder aber aus ganz persönlichen Erfahrungswerten, sind doch die meisten unserer Mitarbeiterinnen selbst Mutter.

Schwangere sollten sich ausgewogen ernähren. Essen Sie nicht für zwei – Ihr Kalorienbedarf erhöht sich nur unwesentlich. Nehmen Sie jedoch genug Vitamine und Mineralstoffe auf. Nehmen Sie Milch und Milchprodukte zu sich – wegen des Calciums. Zweimal wöchentlich fetten Seefisch (Lachs, Hering, Thunfisch) zu essen, versorgt Sie mit mehrfach ungesättigten Fettsäuren und mit Jod.

Sobald Sie beabsichtigen, schwanger zu werden, empfiehlt sich die tägliche Aufnahme von 400 bis 800 Mikrogramm Folsäure. Genügend Folsäure ist vor allem in den ersten Schwangerschaftswochen sehr wichtig, sonst drohen Neuralrohrdefekte. Weitere sinnvolle Nahrungsergänzungsmittel während der Schwangerschaft wären täglich 100-150 Mikrogramm Jod, 200 Milligramm DHA (ungesättigte Fettsäuren), Calcium nach Bedarf sowie, nach ärztlicher Rücksprache, Eisen. Welche Präparate sich besonders eignen, erfahren Sie in Ihren drei Breisacher Apotheken.

Wölbt sich der Bauch, wird die Haut stark gedehnt – Öle verhindern Schwangerschaftsstreifen. Die so genannte Zupfmassage ist zu empfehlen, kurz vor der Geburt jedoch nicht mehr. Werden die Beine schwer und es lagert sich Wasser ein, helfen erfrischende Gele, der Arzt kann Kompressionsstrümpfe verschreiben.

Akkupressur-Armbänder für das Handgelenk können Übelkeit und Erbrechen lindern. Oft hilft es schon, gleich vor dem Aufstehen am Morgen ein Stück trockenes Brot, Knäckebrot, Zwieback oder einen Keks zu essen. Stärkere Beschwerden unbedingt mit dem Frauenarzt abklären, vielleicht braucht es verschreibungspflichtige Mittel oder sogar Flüssigkeitsersatz per Infusion.

Die tröstliche Nachricht: Schwangere müssen nicht alle Beschwerden ohne Medikamente aushalten. Sprechen Sie uns an, wir finden eine Lösung. Wichtig ist dabei zu wissen, in welchem Schwangerschaftsmonat Sie sich befinden. Nicht alle Medikamente sind für alle Phasen der Schwangerschaft geeignet!

Ist das Baby dann da, will es gestillt werden. Die Europa Apotheke verleiht, solange vorrätig, Medela Milchpumpen. Es gibt dort auch Milchpumpen zu kaufen, die Handmilchpumpe von Medela etwa. Außerdem Stillzubehör wie Flaschen, Sauger für das Baby, Stilleinlagen für die Mutter. Werden die Brustwarzen wund, helfen Kompressen, zum Beispiel Kompressen mit bioaktivem Gel von Multi-Mam. Lansinoh Thermokissen wärmen die Brust vor dem Stillen und regen so den Milchfluss an, nach dem Stillen verschaffen sie Kühlung. Bei empfindlichen oder wunden Brustwarzen sind auch pflegende Salben wie die HPA Lanolin von Lansinoh ratsam.

Weil sich ihre Darmflora erst ausbilden muss, haben Neugeborene oft Verdauungsprobleme. Bei Luft im Bauch und Blähungen können Sab simplex, Bigaia Tropfen, Fenchel-Anis-Kümmel-Tee oder Carum carvi-Zäpfchen helfen. Probieren Sie es mit sanften Bauchmassagen im Uhrzeigersinn und verwenden Sie dafür Fenchel-Kümmel-Öl von der Bahnhof-Apotheke, Baby Bäuchlein Öl von Weleda oder Windsalbe.

Bereitet das Zahnen Beschwerden, empfehlen wir homöopathische Globuli sowie kühlende und schmerzlindernde Gele.

Wird der Po wund oder Sie stellen Hautausschlag im Windelbereich fest, könnte ein Pilzbefall dahinter stecken. Wichtig ist, die Windel häufig zu wechseln und dabei die Haut gut trocknen zu lassen, weil feuchtes Klima der Haut schadet. Zinkoxidhaltige Pflegesalben wirken antifeucht, daneben schwören die meisten Mütter auf Heilwolle.

Babyhaut braucht sanfte Pflege. Oft genügen dafür warmes Wasser und ein Waschlappen. Für besonders trockene Haut gibt es spezielle rückfettende Hautpflegeprodukte wie die Pediatril-Serie von Avène“, genauso für Babys mit Neurodermitis.

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Wohlduftende ApoTEEke

BREISACH. Die Zahl der Teeliebhaber geht weltweit in die Milliarden. Es gibt viele gute Gründe, das aromatische Heißgetränk zu mögen.

Willkommen in den drei Breisacher ApoTEEken! Zahllose Sorten und Mischungen, eine wohlriechender als die andere, bringen jeden auf den Geschmack.

Tee birgt ganz unterschiedliche Vorzüge. Er führt dem Körper Flüssigkeit zu – gerade ältere Menschen vergessen zu trinken, in der kühlen Jahreszeit zumal. Je winterlicher es draußen wird, desto stärker die Sehnsucht nach einem behaglichen Plätzchen drinnen, am Kamin vielleicht oder auf dem Kuschelsofa, eine dampfende und duftende Tasse in Händen. Tee spendet Wärme, die sich wohltuend im klammen Körper ausbreitet. Tee ist einfach zubereitet, man braucht nur heißes Wasser dazu. Weil beim Trinken die Schleimhäute befeuchtet werden, verhindert Tee das Eindringen von Keimen, was Erkrankungen verhindern kann.

Die medizinischen Wirkweisen der verschiedenen Tees interessieren in der Pharmazie natürlich besonders. Welches Kräutlein, als Tee aufgegossen, wofür oder wogegen hilft, ist vielfach seit Jahrtausenden bekannt und überliefert. Da gibt es Tees, die der Leberfunktion förderlich sind, andere helfen den Reizmagen oder nervöse Unruhe beruhigen, wieder andere stabilisieren das Herz-Kreislauf-System, lindern Verdauungsbeschwerden, helfen bei Rheuma.

Je tiefer die Temperaturen, desto höher stehen Husten-, Bronchial- und Erkältungstees im Kurs. Hustentees lösen den Schleim, helfen dadurch beim Abhusten und befreien die Atemwege. Erkältungstees wirken fiebersenkend, schweißtreibend und schmerzlindernd. Entsprechend breit ist die Auswahl dieser Tees gegenwärtig in der Stadt Apotheke, Breisgau Apotheke und Europa Apotheke. (Auch Husten- und Erkältungstees speziell für Kinder.) Man kann sie zur Linderung leichter Beschwerden einsetzen oder auch vorbeugend. Fallen Husten oder Erkältung heftiger aus, stellen Tees eine optimale Ergänzung zur medikamentösen Therapie dar. Die Auswahl an Tees ist beeindruckend. Neben fertig abgepackten Sorten in Filterbeuteln führt die Stadt Apotheke auch viele offene Tees, was ganz individuelle Wunsch-Mischungen möglich macht.

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Im Winter braucht Ihre Haut mehr Pflege

BREISACH. Der Winter naht. Kälte, Frost und Wind draußen sowie trockene Heizungsluft drinnen strapazieren unsere Haut.

Störungen der natürlichen Hautbarriere und Wasserverlust in den oberen Schichten der Epidermis machen unsere Haut besonders pflegebedürftig. Langes heißes Duschen und Bäder – im Winter besonders beliebt – fördern das Austrocknen der Haut zusätzlich. Sie beginnt zu jucken, wird rau und spannt. Aufenthalte bei Minusgraden im Freien lassen manche Hände regelrecht aufplatzen.

Beugen Sie mit intensiverer Pflege vor – mit Hilfe wirksamer Kosmetika aus Ihren drei Breisacher Apotheken. Die Europa Apotheke führt hochwertige Pflegeserien von Nuxe, Avène, Roche-Posay, Dr. Hauschka, Weleda, Eucerin und Linola. In der Stadt Apotheke finden sich Produkte von Vichy, Annemarie Börlind, Louis Widmer, Linola und Eucerin. Die Breisgau Apotheke wartet mit La Roche-Posay auf, mit Linola, Eucerin und Louis Widmer.

Jeder Hauttyp hat andere Bedürfnisse. Während es bei normaler Haut darum geht, den Barriereschutz zu sichern, die natürliche Hautfunktion zu erhalten und die Hautalterung hinauszuzögern, verlangt fettige Haut nach intensiver Reinigung und leichten Pflegecremes. Trockener Haut mangelt es an Fett und Feuchtigkeit. Empfindlicher Haut begegnet man mit möglichst einfachen Produkten ohne Duft- und Konservierungsstoffe – je weniger Substanzen, desto besser. Altershaut schließlich braucht feuchtigkeitsspendende, rückfettende Präparate zur intensiven Pflege und gleichzeitigem Schutz ihrer kollagenen und elastischen Fasern.

In vielen feuchtigkeitsspendenden Präparaten ist Urea (Harnstoff) enthalten. Mit fünf bis zehn Prozent Harnstoff angereichert, können diese Kosmetika den transepidermalen Wasserverlust verringern. Das Stratum corneum, die oberste Hautschicht wird dann über Stunden mit mehr Feuchtigkeit versorgt und ihre Oberfläche leicht geglättet. Die Haut bleibt gegenüber irritativen Stoffen besser geschützt. Urea gilt als besonders verträglich. Aufgrund des antimikrobiellen Effektes von Urea kommen harnstoffhaltige Pflegeprodukte häufig mit weniger Konservierungsmitteln aus. Probieren Sie´s aus! Aber tragen Sie Salben und Cremes mit Urea nicht direkt auf verletzte Hautpartien auf, denn das könnte schmerzhafte Hautreizungen hervorrufen.

Die Haut von Babys und Kleinkindern macht übrigens keinen Unterschied zwischen Sommer und Winter, sie braucht zu jeder Jahreszeit eine besondere Pflege.

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Margot Vogelsberger hört ganz genau hin

BREISACH. Bei allem Fachwissen braucht es in der Pharmazie die Intuition, das Hineinhorchen in sein Gegenüber. Margot Vogelsberger hat sie.

Da war zum Beispiel jene ältere Dame, die vor jedem Grabbesuch ihres Mannes ein starkes Medikament benötigte, denn kaum fuhr sie Richtung Friedhof, bekam sie Durchfall. Margot Vogelsberger empfahl ihr ein Naturprodukt. Der Durchfall hörte auf.

Margot Vogelsberger verfügt über ein breites Fachwissen in der Homöopathie, überhaupt der Naturheilkunde, und Erfahrung bei Fragen zum Thema Sucht. Lange war sie Mitglied der Gesellschaft für biologische Krebsabwehr. Nach ihren Stärken gefragt, sagt Margot Vogelsberger: „Die gesundheitliche Verfassung meines Gegenübers situativ zu erfassen und, wenn möglich, naturheilkundlich zu helfen.“ Dafür müsse man sich Zeit nehmen und den Kunden genau zuhören.

In ihrer Jugend erlebte sie zwei arzneimittelbedingte Zwischenfälle bei ihrer Oma. Damit fing es an. „Ich wollte nicht mehr so hilflos und ausgeliefert sein.“ 1975 studierte sie in Freiburg Pharmazie, arbeitete dann als wissenschaftliche Hilfskraft an der Tübinger Uni sowie in Apotheken in und um Tübingen, Münster, Stuttgart, Freiburg, ehe sie 1995 begann, zusätzlich als Dozentin an Heilpraktikerschulen, Apothekerkammern, Ärztegesellschaften und der naturheilkundlich-pharmazeutischen Industrie zu unterrichten. Seit 2015 arbeitet Margot Vogelsberger (Foto) in der Breisacher Stadt Apotheke.

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Wie Sie bei einer Herzattacke helfen können

BREISACH. Was ist zu tun, tun, wenn sich mitten in Breisachs Fußgängerzone jemand an seine Brust greift und mit schmerzverzerrtem Gesicht umfällt?

Bei plötzlichem Herzstillstand oder Kammerflimmern kommt es auf Minuten an. Deshalb stehen in der Innenstadt von Breisach mehrere Laien-Defibrillatoren für den Notfall bereit: am Marktplatz (Telefonhäuschen), am Rathaus, bei der Kreissparkasse und auch in der Stadt Apotheke. Ein Laien-Defibrillator reanimiert das Herz und stellt dessen gewohnten Pumprhythmus wieder her. Weil das Gerät mit seinem Anwender spricht und klare Anweisungen erteilt, können es, wie der Name sagt, auch Laien bedienen. Also bloß keine falsche Scheu! Im Ernstfall lieber gar nichts zu unternehmen, ist immer die schlechteste Entscheidung.

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Verwirrende Rabattverträge? Wir helfen!

BREISACH. Sie lösen in der Apotheke ein Rezept ein – und wundern sich: Warum heißt die Arznei jetzt anders? Warum sieht die Packung anders aus? Und warum muss ich jetzt bezahlen? Das Medikament war doch bisher zuzahlungsfrei? – Hier gibt es Antworten auf diese und andere Fragen rund um das Thema Rabattverträge. Unser Tipp: Profitieren Sie von unserer kostenlosen Kundenkartei. So behalten Sie jederzeit den Überblick und ermöglichen uns eine noch gezieltere Beratung.

Was sind Rabatt-Verträge?

Arzneimittel-Hersteller und Gesetzliche Krankenkassen schließen seit 2007 Rabatt-Verträge ab. Bei den Gesetzlichen Krankenkassen sollen so die Kosten für Arzneimittel gesenkt werden. Die Politik hat dafür mit im Jahr 2006 in Kraft getretenen Gesetzen die Grundlage geschaffen. Rabattverträge werden alle zwei Jahre neu festgelegt.

Warum sieht die Verpackung plötzlich anders aus?

Weil das von Ihrem Arzt verordnete rezeptpflichtige Arzneimittel gegen ein gleichwertiges, aber für Ihre Krankenkasse preisgünstigeres Medikament ausgetauscht worden ist. Preisgünstig ist die Arznei für Ihre Krankenkasse, weil sie, siehe oben, mit dem Hersteller der Arznei einen Rabattvertrag geschlossen hat.

Wann erhalte ich exakt die Arznei von dem Hersteller, der auf dem Rezept steht?

Wenn es sich bei dem von Ihrem Arzt verschriebenen Arzneimittel um genau die Arznei handelt, für das die Gesetzliche Krankenkasse, bei der Sie versichert sind, mit dem Pharma-Hersteller eine Preisermäßigung vereinbart hat. Hat Ihre Kasse für das vom Arzt verordnete Medikament jedoch keinen Rabatt ausgehandelt, wird das Medikament, siehe oben, ausgetauscht. Das heißt: In der Apotheke erhalten Sie ein wirkstoffgleiches Präparat. Also ein Medikament, das den gleichen Wirkstoff enthält und gleich stark dosiert ist, allerdings von einem anderen Hersteller angefertigt wurde, anders verpackt sein oder anders aussehen kann. Daneben gibt es auch weiterhin Arzneimittel, die keinem Rabattvertrag unterliegen.

Gibt es Ausnahmen?

Wenn es medizinisch geboten ist, kann der Arzt den Austausch ausschließen. Dann vermerkt er dies auf dem Rezept. Er setzt auf Ihrem Rezeptblatt im Feld „aut idem“ ein Kreuz. Aut idem ist lateinisch und heißt „oder das Gleiche“.

Welche Medikamente dürfen nicht ausgetauscht werden?

Seit August 2016 darf unter anderem auch das Blutverdünnungsmittel Marcumar nicht mehr ausgetauscht werden. Insgesamt stehen seit 2014 mehr als ein Dutzend Medikamente auf der so genannten Substitutionsausschlussliste, die auf der Webseite des Gemeinsamen Bundesausschusses – dem Gremium der gemeinsamen Selbstverwaltung im Gesundheitswesen – einsehbar ist, siehe auch den Internet-Link

Wenn Sie unsicher sind…

Gerade bei Patienten, die täglich mehrere Medikamente einnehmen müssen, kann der Austausch des gewohnten Präparats anfänglich zu Verwirrung führen. So kann es vorkommen, dass Tabletten künftig als Kapseln verabreicht werden und umgekehrt. Wenn Sie unsicher sind, sprechen Sie uns an! Auf Wunsch führen wir für Sie eine Kundenkartei. Das ermöglicht uns eine bessere Beratung.

Was bringt Ihnen eine Kundenkartei bei uns?

Aus der Kartei ersehen wir, welches Medikament Sie beim letzten Mal erhalten haben. Der Vorteil für Sie: Sie erhalten die gleiche Arznei, solange dies einem Rabattvertrag unterliegt (Rabattverträge, siehe oben, werden für die Dauer von zwei Jahren geschlossen). Für den Fall, dass Ihre Krankenkasse zum Beispiel für drei Präparate jeweils einen Rabattvertrag abgeschlossen hat, haben Sie theoretisch die Wahl zwischen diesen drei Arzneien. In diesem Fall werden wir versuchen, stets das Ihnen schon bekannte Medikament zu wählen und abzugeben.

Wie kommen Zuzahlungen zustande?

Der GKV-Spitzenverband – die zentrale Interessenvertretung der gesetzlichen Kranken- und Pflegekassen in Deutschland – setzt Preis-Obergrenzen für Arzneimittel fest. Bis zu diesem Festbetrag übernehmen Krankenkassen die Kosten für Arzneien. Die Regelung soll die Hersteller anhalten, den Preis für ein Medikament auf oder unter diese Grenze zu senken. Im Juli 2016 hat der GKV-Spitzenverband diese Festbeträge gesenkt. Aber nicht alle Hersteller haben bei dieser Preissenkung mitgezogen. Die Folge: Die Kunden müssen die Differenz zwischen Arzneimittelpreis und dem Betrag, den die Krankenkasse übernimmt, bezahlen. Das gilt auch für Versicherte, die von den Rezeptgebühren befreit sind, und für Kinder.

Was versteht man unter Generika?

Bei einem Generikum (Mehrzahl: Generika) handelt es sich, laut Duden, um ein „Arzneimittel, das einem auf dem Markt befindlichen und als Markenzeichen eingetragenen Präparat in der Zusammensetzung gleicht, in der Regel aber billiger angeboten wird als dieses“. Oder kürzer: Generika sind Nachahmungen. Sie enthalten den gleichen Wirkstoff wie das Original und sind gleich stark dosiert und meist billiger. Generika dürfen erst hergestellt werden, wenn das Patent für das Original-Präparat abgelaufen ist.

Was sind Re-Importe?

Unter Re-Importe versteht man Arzneimittel, die in Deutschland für den europäischen Markt produziert und wieder nach Deutschland eingeführt worden sind. Der Re-Import lohnt sich für die Krankenkassen, da sie günstiger verkauft werden. Re-Importe erkennt man beispielsweise daran, dass die fremdsprachigen Anweisungen auf der Verpackung durch Aufkleber mit deutschsprachigen Texten überklebt sind. Ein Re-Import ist ein komplett identisches Präparat mit einer fremdsprachigen Verpackung. Es ist gesetzlich geregelt, wann ein Re-Import-Medikament abgegeben werden muss.

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Wenn der Schmerz nie mehr nachlässt...

BREISACH. Chronische Schmerzen sind die Hölle auf Erden. Die Patientenorganisation Deutsche Schmerzliga e.V. schlägt Alarm: Viele Allgemeinmediziner „stufen die Leiden nicht selten als therapieresistent ein“ und würden so manchen verzweifelten Patienten dann nach Hause schicken - dabei „können die Qualen durch moderne Behandlung zumindest gelindert werden“.

Bis zu einem Viertel aller Bundesbürger leide unter chronischen Schmerzen: Die Deutsche Gesellschaft für Schmerzmedizin e.V. (DGS) geht von rund 23 Millionen Betroffenen aus. 2,8 Millionen Menschen leben hierzulande mit schweren chronischen Schmerzen und möglichen psychischen Beeinträchtigungen! Für deren flächendeckende Versorgung brauche es 10.000 Schmerzmediziner.

Die Realität sieht anders aus: Im Jahr 2014 zählte die DGS lediglich rund 400 Ärzte, die in Vollzeit Schmerzpatienten versorgen.

Einer von ihnen ist der Breisacher Schmerztherapeut, Anästhesist und Palliativmediziner Dr. med. Peter Thunert. In der Zeppelinstraße widmet er sich Patienten, die nicht mehr weiter wissen vor lauter Schmerz. Für viele Verzweifelte ist er die allerletzte Rettung, erlöst chronische Schmerzpatienten von teilweise jahrzehntelangem Leiden.

Er hat in der Region ein Netzwerk von Fachärzten geknüpft, die ihre Patienten im Zweifel an ihn überweisen: „Verständnis und Bewusstsein unter der Ärzteschaft für die Schmerztherapie sind wichtig.“

Auch scheinbar gesunde Menschen können unter chronischen Schmerzen leiden. Zumal die Qual nicht immer körperliche Ursachen haben muss. Wenn etwa Kinder labiler Familien vernachlässigt, nicht wertgeschätzt werden, kann Seelenschmerz in körperliche Pein umschlagen, Kinder klagen dann über Kopf- oder Rückenschmerzen.

Geringe Wertschätzung, sagt Dr. Thunert, erfahren ganze Berufsgruppen: Leute, die am Fließband arbeiten, sind potenziell gefährdet.

Am schwierigsten zu knacken seien Männer in ihrer Ein-Indianer-kennt-keinen-Schmerz-Haltung. Dr. Thunert: „Frauen sind - das belegen auch Studien - schmerzempfindlicher. Frauen gehen häufiger zum Arzt. Sie gestehen sich Überforderung schneller ein und haben seltener ein Problem damit, Hilfe zu suchen.“

Dr. Thunert hat mit anderen Schmerztherapeuten in einer breiten Kampagne die Schmerztherapie öffentlich bewusster gemacht, in Vorträgen geworben und damit den Weg für Kooperationen mit Fachärzten bereitet. Er hat sich in der Palliativmedizin engagiert, in Hospizen Schwerstkranke therapiert: „Die Zufriedenheit der Patienten, die Dankbarkeit der Angehörigen, das waren für mich sehr berührende Momente.“

Die Schmerztherapie wurde in den 1940er-Jahren in den USA entwickelt, erst in den 70er- und 80er-Jahren etablierte sich die Disziplin auch in Deutschland. Lange habe man die psychosomatische und psychotherapeutische Sichtweise vernachlässigt, so Thunert, und zeitweise sei allzu einseitig auf Opiate gesetzt worden.

Falsch sei auch gewesen, Schmerzfreiheit zu versprechen. „Es ist illusorisch zu glauben, man könne den Schmerz besiegen.” So wie man viele Krankheiten irgendwann heilen kann. „Stattdessen müssen wir über Strategien zur Bewältigung von Schmerzen nachdenken: Wie komme ich mit dem Schmerz zurecht?“ Ziel sei es, etwa in der Palliativmedizin, den Betroffenen ein erträgliches Leben zu ermöglichen.

„Interdisziplinär und multimodal“ geht man in der Breisacher Praxis von Dr. Thunert die Schmerzen an. Ärzte, Psychologen und Psychotherapeuten, Physiotherapeuten und Ko-Therapeuten arbeiten dafür Hand in Hand. Auf dass Patienten, die sich aufgegeben haben, Kraft und neuen Lebensmut schöpfen.

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Wir sind gerne FÜR SIE DA:




Rudolf Gnädingers GESUNDHEITSTIPPS

Hilft Magnesium gegen nächtliche Wadenkrämpfe?

Sportler nutzen Magnesium oft und regelmäßig, um die Muskeln fit und gesund zu halten. Vor allem aber, wer im Winter lieber die Beine hochlegt und es sich auf dem Sofa gemütlich macht, kann nachts von stechenden Krämpfen in der Wade geweckt werden. Dann ist es Zeit, sich über seinen Magnesiumhaushalt Gedanken zu machen.
Apotheker
Rudolf Gnädinger,
Inhaber der
drei Breisacher
Apotheken
                         Rudolf Gnädinger

Magnesium ist eines der wichtigsten Mineralstoffe und sorgt in unserem Körper für viele Funktionen von Muskeln, Knochen und Nerven. Es ist wichtig für einen reibungslosen Energiestoffwechsel und für die Verbindung von Nerven und Muskeln. Ein Magnesiummangel kann beispielsweise auch Herzrhythmusstörungen verursachen. Es lohnt sich also, sich kurz zu fragen, ob die Ernährung den persönlichen Bedarf deckt. Insbesondere Vollkorn- und Milchprodukte sowie Geflügel, Leber, Fisch, viele Gemüsearten und Orangen und Bananen helfen einem ausgewogenen Magnesiumhaushalt.

Besonders im Winter, wenn man weniger Bewegung hat, oft auch weniger trinkt und die Muskeln durch Kälte und Nässe ohnehin mehr zu Verspannungen neigen, kann Magnesium für Entspannung sorgen. Dies gilt auch bei verstärkten Verkrampfungen während der Menstruation. Wie viel Magnesium zusätzlich täglich benötigt wird, kann nach Alter, Lebenssituation und Ernährungsgewohnheiten stark schwanken. Auch die Kombination mit Kalzium ist in einzelnen Fällen von Vorteil. Aber wie häufig bei der Einnahme von Mineralien gilt auch beim Magnesium nicht die Formel „Viel hilft viel“. Eine zu hohe Dosierung kann zu Durchfällen, weichem Stuhl oder Müdigkeit führen. Nutzen Sie deshalb den guten Rat Ihrer Breisacher Apotheken. Wir beraten Sie gerne persönlich.

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Wie reinige ich meine Ohren richtig?

Eigentlich reinigen sich unsere Ohren von selbst. Der ungeliebte Ohrenschmalz (Cerumen) ist ein wichtiger Teil dieses Reinigungsmechanismus.
Apotheker
Rudolf Gnädinger,
Inhaber der
drei Breisacher
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                         Rudolf Gnädinger

Das Cerumen entsteht in der Tiefe des Gehörgangs, rutscht langsam nach außen und nimmt dabei Schmutz, Staub und tote Hautzellen mit. Erst wenn es im äußeren Gehörgang angekommen ist, sollte man es entfernen. Der Versuch, diesen mit Wattestäbchen herauszuholen, bewirkt eher das Gegenteil: er rutscht noch tiefer bis vor das Trommelfell. Wattestäbchen dürfen nur für die äußere Ohrmuschel bis zum Eingang verwendet werden. Neben dem Stopf-Effekt sind die Stäbchen auch eine Gefahr für das Trommelfell. Außerdem entfernt man mit der Watte auch den fettigen Fließfilm aus dem Innenohr, so dass die Selbstreinigung nicht funktioniert. Das Cerumen kann nicht mehr weiter, verklumpt und verstopft irgendwann das Ohr. Deshalb besser Finger weg von Wattstäbchen! Sie machen das Problem bereits verstopfter Ohren nur schlimmer.

Wenn man Wattestäbchen verwendet – nur soweit ins Ohr gehen, dass die Watte noch sichtbar ist, und nie bei Kindern einsetzen. Auch mit Ohrenkerzen sollte man sehr vorsichtig umgehen. Gibt es bereits Probleme mit dem Trommelfell, besser gleich zum HNO-Arzt gehen und sich hier mögliche Schmalzpfropfen entfernen lassen.

Mit Hilfe fettlöslicher Ohrentropfen kann man verfestigtes Cerumen aufweichen und anschließend mit Wasser raus spülen, eventuell muss man diesen Vorgang je nach Größe des Cerumens wiederholen. Ist das nach außen tretende Cerumen oder das äußere Ohr sehr trocken, kann man auch einen Tropfen Babyöl ins Ohr geben. Ohrensprays mit Meerwasser stoßen bei verhärtetem Ohrenschmalz schnell an ihre Grenzen und sind nicht für die regelmäßige Ohrenpflege geeignet.

Die einfachste Ohrenreinigung kann man täglich unter der Dusche durchführen: Warmes Wasser (ohne Seife!) in den Gehörgang laufen lassen und anschließend mit einem Taschentuch den verflüssigten Schmalz entfernen.

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Wie vermeide ich Wechselwirkungen?

Im Normalfall hat Ihnen Ihr behandelnder Arzt aufeinander abgestimmte Medikamente verordnet. Falls Sie allerdings bei verschiedenen Ärzten in Behandlung sind und daneben noch zu weiteren freiverkäuflichen Mitteln greifen, müssen Sie unbedingt Ihren Hausarzt informieren oder sich von Ihrem Apotheker beraten lassen. Am Besten alle Mittel notieren und mit der Liste in die Apotheke gehen!
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Wechselwirkungen sind ein oft unterschätztes Problem, das jährlich bis zu 30.000 Todesfälle verursacht. Dazu kommen noch jene Patienten, die sich stationär behandeln lassen müssen. Bei 60.000 zugelassenen Medikamenten sollte man sich in jedem Fall auf den Rat des Fachmanns verlassen.

Wechselwirkungen können nicht nur bei verschreibungspflichtigen Mitteln auftreten. Auch die einfache Kopfschmerztablette oder das blutbildende Eisenpräparat können Probleme verursachen.

Wer meint, nach einem ausgewachsenen „Kater“ zu Paracetamol gegen den dicken Kopf greifen zu müssen, sollte das besser lassen, da sich die Wirkung des Alkohols und des Paracetamols gegenseitig verstärken. Auch einzelne Lebensmittel können Medikamente beeinflussen: Kaffee oder Tee beispielsweise verhindern die Aufnahme von Eisen im Darm. Milchprodukte vertragen sich gar nicht mit Tetracyclinen - Antibiotika, die oft bei Atemwegsinfekten verschrieben werden.

Auf Alkohol sollte man in Verbindung mit Medikamenten grundsätzlich verzichten. Zur Einnahme empfiehlt sich grundsätzlich ein großes Glas Wasser, keine Milch, kein Kaffee oder Grapefruitsaft, der in seiner Wechselwirkung als problematisch bekannt ist. Gehen Sie auf Nummer sicher und fragen Sie den Fachmann oder die Fachfrau in Ihren drei Breisacher Apotheken.

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Was steckt hinter Mundgeruch?

Jeder Vierte hat ihn zeitweise oder regelmäßig, aber die wenigsten reden darüber. Mundgeruch deutet selten auf eine versteckte Krankheit hin. Dagegen ist bei 90 Prozent der Betroffenen schlicht eine mangelhafte Mundhygiene die Ursache.
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Rudolf Gnädinger,
Inhaber der
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Essensreste, vor allem Fleischreste, die sich in Zahnzwischenräumen oder Zahnfleischtaschen zersetzen, produzieren übel riechende Schwefelstoffe. Daneben kann ebenso eine faulende Zahnwurzel oder auch Entzündungen der Mundschleimhaut, der Mandeln, Bronchien oder der Nasennebenhöhlen die Atemluft beeinflussen.

Wenn der Besuch beim Zahnarzt und eine professionelle Zahnreinigung keine Besserung bringt, sollte man den Hausarzt um Rat fragen, um andere Erkrankungen als Ursache auszuschließen. Dieser empfiehlt dann im Zweifelsfall einen weiteren Facharzt. Spezialisten können zum Beispiel mitunter am Mundgeruch ein Magengeschwür, Nierenprobleme oder bestimmte Komplikationen bei Diabetes erkennen.

Häufig ist eine trockene Mundschleimhaut, wenn man lange nichts getrunken, sehr viel geredet oder lange nichts gegessen hat, der Grund für schlechten Atem. Wer die tägliche Mundhygiene inklusive Zahnseide und Dentalbürsten sowie die Zungenreinigung ernst nimmt, hat gute Chancen, schlechte Gerüche gar nicht erst entstehen zu lassen. Spezielle Mundspülungen besser nur kurzfristig und bei Entzündungen einsetzen, da sie sonst die Mundflora angreifen. Gegen Mundgeruch helfen einfache Spülungen mit Salbei-, Pfefferminz-, grünem Tee und Schwarztee oder das Kauen von Samen der Gewürznelke, Fenchel oder Anis. Kaugummikauen regt kurzfristig den Speichelfluss an, ist aber genauso wie Bonbons auf Dauer keine Lösung. Und wenn man beim Essen zu viel Zwiebeln oder Knoblauch erwischt, helfen Chlorophyll-Tabletten, die übelriechende Stoffe blockieren.

Nicht wenige Menschen bilden sich übrigens ihren Mundgeruch ein. Hier hilft nur, enge Vertraute hinzuziehen und schnüffeln zu lassen.

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Für die Richtigkeit der Gesundheitstipps können wir keine Gewährleistung übernehmen.
Bitte ziehen Sie im Zweifel immer Ihren Arzt zu Rate.






Apothekennotdienst      Montag, 20. November 2017

20.11.
Bären-Apotheke in der March
March, Breisgau
Hauptstr. 39
Telefon  07665 - 22 52
Haslach-Apotheke Freiburg
Freiburg
Carl-Kistner-Str. 33
Telefon  0761 - 49 40 00

21.11.
Rebtal-Apotheke Tiengen
Freiburg
Im Maierbrühl 3
Telefon  07664 - 91 07 00
Schneckental-Apotheke
Pfaffenweiler, Breisgau
Schwabenmatten 3
Telefon  07664 - 60 09 00

22.11.
Breisgau-Apotheke Breisach
Breisach am Rhein
Vogesenstr. 2
Telefon  07667 - 75 37
Breisgau-Apotheke Kirchhofen
Ehrenkirchen
Staufener Str. 1
Telefon  07633 - 53 93

23.11.
Franziskaner-Apotheke Oberrimsingen
Breisach am Rhein
Großgasse 2
Telefon  07664 - 40 87 14
Rats-Apotheke Bad Krozingen
Bad Krozingen
Lammplatz 11
Telefon  07633 - 37 90

24.11.
Hardt-Apotheke
Hartheim, Breisgau
Schwarzwaldstr. 16 A
Telefon  07633 - 1 33 55
Stadt-Apotheke Endingen
Endingen am Kaiserstuhl
Hauptstr. 41
Telefon  07642 - 80 56

25.11.
Rebtal-Apotheke Tiengen
Freiburg
Im Maierbrühl 3
Telefon  07664 - 91 07 00
Apotheke am Bahnhof Bad Krozingen
Bad Krozingen
Bahnhofstr. 6
Telefon  07633 - 47 47

26.11.
Münster-Apotheke Breisach
Breisach am Rhein
Kupfertorstr. 16
Telefon  07667 - 72 99
Tuniberg-Apotheke Munzingen
Freiburg
St.-Erentrudis-Str. 22
Telefon  07664 - 32 05

Die Notdienstbereitschaft beginnt bzw. wechselt immer morgens um 08.30 Uhr.
Quelle: Landesapothekerkammer Baden-Württemberg. Änderungen und Irrtümer vorbehalten.



Ärzte und andere medizinische Dienstleister vor Ort

Allgemeinmediziner
 

 
 
Dr. med. Ingrid Frieser
Praxis für Allgemeine und Innere Medizin
Richard-Müller-Straße 3b | Breisach | Telefon (07667) 9069 357 | www.arztpraxis-frieser.de

Dem gefährlichen und oft unerkannten Bluthochdruck auf der Spur

Die Hypertensiologie ist eines der Spezialgebiete der Praxis von Dr. med. Ingrid Frieser. Schon gewusst? Jeder zweite Mann und jede zehnte Frau in Deutschland leiden unter Bluthochdruck (Hypertonie), begünstigt durch falsche Ernährung, zu wenig Bewegung und Stress.

Die wenigsten wissen um ihr Leiden, bemerken es nicht oder ignorieren die Symptome wie etwa Kopfschmerz am Morgen. Hoher Blutdruck kommt meistens schleichend daher und schädigt häufig über Jahre unbemerkt die Gefäße. Zugleich ist zu hoher Blutdruck oft die Ursache von Schlaganfall, Herzinfarkt und Herzinsuffizienz.

Die Praxis im Glasturm in der Richard-Müller-Straße in unmittelbarer Nachbarschaft zur EUROPA APOTHEKE ist Hausarztpraxis und internistische Facharztpraxis zugleich. Zum Leistungsspektrum gehören neben der klassischen Vorsorgeuntersuchung die Bereiche Sportmedizin, Reha, Ernährung, Stoffwechsel, Gefäße und Herz.

Zusätzlich verfügt Frau Dr. med. Frieser unter anderem über die Genehmigung zur psychosomatischen Grundversorgung, für die Sonographie von Schilddrüse, Bauchraum, Nieren; zur Rückenschulung und der Herzultraschall-Untersuchung. Die Ärztin darf Kuren zur medizinischen Rehabilitation beantragen, Langzeit-EKGs auswerten und ein Behandlungs- und Schulungsprogramm bei Diabetes mellitus verordnen.

Die Praxis von Dr. med. Ingrid Frieser ist nur wenige Gehminuten vom Bahnhof entfernt, der Stadtbus hält direkt vor der Tür.

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Dr. med. Willehad Fortmann
Praxis für Allgemeinmedizin
Neuer Weg 14 | Breisach | Telefon (07667) 7022


Dr. med. Wolfgang Schäfer und Kollegen
Praxis für Allgemeinmedizin
Kupfertorstraße 33 | Breisach | Telefon (07667) 1065


Dres. med. Beatrix Staier
Praxis für Allgemeinmedizin
Amselweg 5 | Breisach-Niederrimsingen | Telefon (07664) 4950


Dres. med. Elisabeth Hauenstein und Jürgen-Gustav Lampe
Praxis für Allgemeinmedizin
Richard-Müller-Straße 3c | Breisach | Telefon (07667) 942 094 | www.institut-aesthetische-medizin.de


Dres. med. Michaela und Jacob Loewe
Praxis für Allgemeinmedizin
Neuer Weg 14 | Breisach | Telefon (07667) 7022 | www.dr-loewe-breisach.de


Dres. med. Stephan Mutke & Bettina Kmieciak
Praxis für Allgemeinmedizin
Richard-Müller-Straße 3 | Breisach | Telefon (07667) 80 600

Von Düsseldorf über Wien und San Antonio nach Breisach

Wenn ein guter Arzt, neben seinem Können und Wissen, vor allem auch eine Person sein soll, zu der man auf Anhieb Vertrauen fasst, dann ist Dr. med. Stephan Mutke ein sehr guter Arzt, weil ein auf Anhieb sympathischer Mensch. Der Mann ist in Düsseldorf geboren, doch für einen Rheinländer wirkt er, der die Literatur liebt (Klassiker von Siegfried Lenz und Dostojewski, Aktuelles von Philippe Claudel), eher nachdenklich. „Die vergleichsweise eher zurückhaltende Art in Südbaden ist mir sehr entgegengekommen“, sagt er. „Ich bin hier sehr schnell gut aufgenommen worden“.

Mutke ist Arzt für Allgemeinmedizin. Ein Hausarzt. Aber einer, der seinen Doktor in Medizin gemacht hat und also ein „Dr. med.“ im Namen führt und sich Zusatzqualifikationen in den Fachgebieten Orthopädie, Chirotherapie, Akupunktur und Kardiologie erworben hat.

Arzt wird man, weil der Vater Arzt war. Oder? Nein, Stephan Mutkes Vater war Ingenieur. „Ich habe mich erst nach dem Abitur für Medizin entschieden.“ Damals, ausgangs der 1970er Jahre, gab es eine Arztschwemme. Heute will kein Medizinstudent mehr Hausarzt werden. Mutke arbeitet daran, dass sich der Trend wieder umkehrt – seine Praxis ist Akademische Lehrpraxis der Universität Freiburg, Studierende absolvieren hier ihr allgemeinmedizinisches Praktikum.

Dr. med. Mutke hat in Heidelberg, Wien und San Antonio studiert und an Kliniken in Heidelberg, Bad Krozingen, Müllheim und Waldshut gearbeitet, bevor er 1994 in Breisach die Praxis eröffnete. Heute beschäftigt er eine Kollegin in Teilzeit und vier medizinische Fachangestellte in Teilzeit; seine Frau managt die Praxis. Und seine beiden Söhne studieren übrigens auch Medizin, einer ist mit dem Studieren schon fertig.

Der Doc aus der Richard-Müller-Straße 3 ist ein politischer Mensch. Er kocht gerne, unterstützt aktiv die internationale Slow-Food-Bewegung, die die Rückbesinnung auf genussvolles, bewusstes, regionales Essen propagiert, wirbt im Verein Trans-Rhin-Rail für eine Wiedereröffnung der Bahnstrecke Freiburg – Breisach – Colmar. Und seit vorigem Jahr sitzt er für die Umweltliste Breisach im Gemeinderat und setzt sich unter anderem für eine fußgänger- und fahrradfreundlichere Stadt ein. Weil Bewegung wichtig ist und fast jeder zu viel sitzt, auch vor dem Computer.

Dr. Mutke nicht. Er unterhält auch keine Praxis-Homepage. „Brauche ich nicht“, sagt er.

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Ambulante Pflege
 

 
 
Ambulanter Pflegedienst Wahl
Richard-Müller-Straße 20 (Neutorpassage) | Breisach | Telefon (07667) 9427 199 | www.ambulanter-pflegedienst-breisach.de

Pflegedienst Wahl erntet allerbeste Noten

Viermal die Note 1 hat der Ambulante Pflegedienst Wahl bei einer Überprüfung durch den Medizinischen Dienst im Sommer 2015 erhalten: eine 1 in der Kategorie „pflegerische Leistung“, eine 1 bei der ärztlich verordneten Pflege, eine 1 bei Dienstleistungen und Organisation sowie, ganz wichtig, bei der Kundenzufriedenheit.

„Darauf sind wir stolz“, sagt Petra Zouggar. „Das zeigt, dass ein privater Pflegedienst sich in kurzer Zeit einen sehr guten Ruf erarbeiten kann, wenn die Qualität stimmt.“ Gemeinsam mit ihrem Mann Dany und Tochter Kerstin Wahl bildet sie das kleine, schlagkräftige Familienunternehmen. Bernhard Bischof, examinierter Krankenpfleger und studierter Pflegewirt, und zwei Mitarbeiter in Teilzeit komplettieren das hochspezialisierte Team. Gemeinsam bringen sie es auf 100 Jahre Berufserfahrung in der Kranken- und Altenpflege mit zusätzlichen Fachkenntnissen aus der Psychiatrie, in der Orthopädie und Onkologie.

Der Ambulante Pflegedienst Wahl, 2012 gegründet, sitzt in der Richard-Müller-Straße 20 an der Breisacher Neutorpassage. Der Pflegedienst Wahl arbeitet grenzüberschreitend und hat auch Patientinnen und Patienten im Elsass. Dany Zouggar ist Franzose, er spricht so gut Deutsch wie Französisch und sagt: „Wir sprechen nicht nur Französisch, Englisch und Russisch – bei uns sind selbstverständlich auch alle Religionen willkommen, wir machen keine Unterschiede.“

Neben der klassischen Kranken- und Altenpflege, gehören die Hilfe im Haushalt zum Angebot, die Betreuung von an Demenz erkrankten Patienten, die Palliativpflege Schwerstkranker zu Hause sowie die Wundversorgung und Beratung bei Wundheilstörungen. Weitere Zusatzleistungen sind möglich. „Vor allem aber nehmen wir uns Zeit“, sagt Petra Zouggar. Wir sind ein kleines Team von Spezialisten. Bei uns geht Qualität vor Quantität. Wir haben einen Bezug zu unseren Patienten, es gibt keine ständige Personalwechsel.“ Der Pflegedienst Wahl ist rund um die Uhr unter Telefon 0172/39 71 54 6 und 07667 / 94 27 19 9 zu erreichen.

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Sozialstation Kaiserstuhl-Tuniberg e.V.
Freiburger Straße 6 | Breisach | Telefon (07667) 90588-0 | www.sozialstation-breisach.de

Die Sozialstation ist wie ein mittelständisches Unternehmen

Seit Frühjahr 2016 bildet die Kirchliche Sozialstation Kaiserstuhl-Tuniberg e.V. in Breisach aus. Die Ausbildung beginnt im April und im Oktober – so dass sich Interessenten zweimal jährlich um eine Lehrstelle in der Altenpflege bewerben können. „Der Bedarf an Fachkräften ist da und wird weiter zunehmen“, sagt die Pflegedienstleiterin Petra Gebert. Ihr Gesicht und ihr Name stehen für die Sozialstation in Breisach, die 1979 gegründet wurde und der sie selbst seit mehr als einem Vierteljahrhundert angehört.

Den guten Ruf und die hohe Zufriedenheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hat sich die Institution hart erarbeitet – durch Zuverlässigkeit und Qualität, Service und beständige Innovation. Schon seit zehn Jahren werden Mitarbeiter in Kinästhetik geschult, eine Anleitung, die helfen soll, Patienten in ihrer Beweglichkeit zu unterstützen und zu fördern, um so kräftezehrendes Heben und Tragen zu minimieren. Seit drei Jahren kann jede Fachkraft über das Smartphone vor einem Hausbesuch alle aktuellen und für die Pflege der Klienten notwendigen Informationen abrufen.

Offiziell ist die Kirchliche Sozialstation Kaiserstuhl-Tuniberg e.V. ein gemeinnütziger Verein in Trägerschaft aller 15 katholischen und evangelischen Kirchengemeinden. Tatsächlich darf man jedoch angesichts von rund 135 Mitarbeitern und 540 Kunden (darunter 280 pflegebedürftige Patienten) von einem mittelständischen Unternehmen sprechen. Geschäftsführer Martin Ruprecht kämpft für faire Bedingungen: „Die Sozialstation entlohnt nach Tarif, entsprechend hoch sind unsere Kosten. Aber von den Pflegekassen erhalten wir nur die Hälfte zurück. Das muss sich ändern!“

Unbeirrt setzt die Sozialstation in Breisach auf ein vielschichtiges Angebot. Neben dem Haus-Notruf-Service und der Versorgung durch „Essen auf Rädern“, werden noch folgende Kurse angeboten:

  • Tanzkurs für Senioren
  • diverse Computerkurse für Senioren
  • Hauskrankenpflegekurse
  • Kurse für Betreuer von Demenzkranken
  • Gesprächskreis für pflegende Angehörige
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Anästhesie
 

 
 
Praxis Dr. med. Peter Thunert / HELIOS Rosmann Klinik
Facharzt für Anästhesie
Zeppelinstraße 37 | Breisach | Telefon (07667) 942 8094


Augenärzte
 

 
 
Praxis Prof. Dr. med. Matthias Grüb, Dr. Miriam Kiechle
Augenarztpraxis
Bahnhofstraße 7-9 | Breisach | Telefon (07667) 7766 | www.grueb.eu

Der Jazz führte den Professor einst in die Münsterstadt

Wer einmal am Kaiserstuhl war, kommt wieder. Matthias Grüb war noch kein Prof. Dr., als er das erste Mal Breisach besuchte. Mit 17 spielte er in einer Jazzband und gastierte bei einem Konzert in der Stadt. Grüb studierte dann Medizin in Leipzig, Tübingen und Wien, fing an der Universitätsaugenklinik in Tübingen an, blieb sechs Jahre lang. Als 2006 in Breisach eine Augenarztpraxis einen Nachfolger suchte, bewarb er sich.

Prof. Grüb stammt aus Geislingen an der Steige. Aus dem Schwäbischen also. Die Schwaben mag man in Südbaden besonders gerne. Anfangs kam es vor, dass ihn ein Einheimischer auf seine Herkunft ansprach. Prof. Grüb, gesegnet mit einem trockenen Humor, entgegnete: „Und? Wäre Ihnen ein Norddeutscher lieber?“

Die Stadtväter finden, Grüb habe sich um den Standort verdient gemacht, indem er das lange leerstehende ehemalige Polizeigebäude in der Bahnhofsstraße gekauft und zu einem Ärztehaus umgebaut hat.

Zur Augenarztpraxis Grüb gehören die Kollegin Dr. Miriam Kiechle, Ehefrau Tanja Grüb, die die Praxis managt, zwei Arzthelferinnen, zwei Medizinische Fachangestellte und zwei Auszubildende. Der Chef operiert, bietet bei Grünem und Grauem Star sowie Erkrankungen von Netzhaut und Lid chirurgische Eingriffe mit dem Laser an; obendrein ist er Spezialist in der Lidchirurgie und hat dafür das Zertifikat für oculoplastisch-ästhetische Chirurgie erworben. Als Professor doziert Prof. Grüb einmal pro Semester an der Universität in Tübingen; Studierende absolvieren in seiner Praxis ihr Praktikum.

Privat ist der Prof. Bienenzüchter, Saison für Saison produziert er Akazien-, Blüten- und Lindenhonig – wer’s mag: Den Honig gibt es in der Praxis zu kaufen. Interessant wird es, wenn Grüb von seinen Bienen erzählt und dass Bienen, mittig am Kopf angeordnet, drei Punktaugen haben, die hell und dunkel unterscheiden. Mit ihren Facettenaugen indes können sie gleichzeitig in verschiedene Richtungen schauen. Ein Facettenauge der Drohne besteht aus bis zu 8.000 Einzelaugen.

Hätten die Bienen Augenärzte, sie hätten viel zu tun.

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Chirurgie
 

 
 
Dr. med. Dietmar Salger / HELIOS Rosmann Klinik
Facharzt für Wirbelsäulenchirurgie
Zeppelinstraße 37 | Breisach | Telefon (07667) 84 313


Dr. med. Klaus-Jürgen Engler / Medizinisches Versorgungszentrum, HELIOS Rosmann Klinik
Facharzt für Chirurgie
Zeppelinstraße 37 | Breisach | Telefon (07667) 84 123


Dr. med. Ulf Georgi / HELIOS Rosmann Klinik
Facharzt für Chirurgie
Zeppelinstraße 37 | Breisach | Telefon (07667) 84 313


Dialyse
 

 
 
Dres. med. Watter, Schwertfeger, Donauer
Dialyse Freiburg und Breisach
Richard-Müller-Straße 3a | Breisach | Telefon (07667) 91 20 24


Gynäkologie
 

 
 
Dr. med. Claudia Schneider, Dr. med. Andreas Opdenberg
Frauenarztpraxis
Halbmondstraße 10a | Breisach | Telefon (07667) 948 120 | www.frauenaerztin-schneider.de, www.frauenaerzte.de/andreasopdenberg.de

Breisachs erste Frauenärztin

Dr. med. Claudia Schneider ist examinierte Hebamme, studierte Gynäkologin – und eine Ärztin mit Herz. Sie ist Breisachs erste Gynäkologin. Anfang 2017 übernahm sie die Praxis von Dr. Lothar Hollritt in der Halbmondstraße (parallel zur Bahnhofsstraße). Gemeinsam mit Dr. Andreas Opdenberg bildet sie eine Praxisgemeinschaft, das heißt: Die beiden Praxen arbeiten unabhängig voneinander, teilen sich jedoch die Anmeldungszentrale.

Warum gab es früher viele Männer, die als Frauenärzte praktiziert haben? Und warum hat sich das Verhältnis inzwischen umgekehrt, warum sind heute etwa 80 Prozent aller Frauenärzte tatsächlich Frauen? – Die Antwort ist einfach: Auch die Medizin war früher eine Männerdomäne. Inzwischen ist der Anteil von Studentinnen gestiegen, Frauen erzielen gleichzeitig die besseren Abschlüsse.

Claudia Schneider ist, um eine Modevokabel zu verwenden, eine nachhaltige Frauenärztin: Sie ist in ihrem Erstberuf examinierte Hebamme und hat als solche sieben Jahre lang am Kreiskrankenhaus in Bad Säckingen und an der Frauenklinik in Freiburg gearbeitet. Parallel studierte sie in Freiburg Medizin und schloss 2010 ab, ihre Doktorarbeit schrieb sie über das Stillen und die Ernährung von Säuglingen. 2011 begann sie an der Helios-Klinik Müllheim die Ausbildung zur Fachärztin für Allgemein- und Viszeralchirurgie, wechselte jedoch zurück zur Frauenheilkunde („das ist meine Leidenschaft“). Am Freiburger St. Josefskrankenhaus absolvierte sie die Facharztausbildung in der Frauenheilkunde und Geburtshilfe. Im Anschluss praktizierte sie in zwei Gynäkologie-Praxen in Freiburg und Bad Krozingen. Mutter ist sie auch – als sie im Januar 2017 ihre Praxis eröffnete, war sie mit ihrer Tochter hochschwanger.

Nachhaltig und umfassend, so versteht Dr. med. Claudia Schneider denn auch ihren Beruf: Begleitung von Frauen in allen Lebensphasen, angefangen von der Teenager-Sprechstunde, Vorsorgeuntersuchungen bis hin zu Beschwerden in den Wechseljahren. „Wir sind selbstverständlich nicht ausschließlich für Schwangere da – diese machen ungefähr 20 bis 30 Prozent der Patientinnen aus.“ Zum Spektrum gehören die Beratung und Begleitung bei unerfülltem Kinderwunsch, aber auch die Behandlungen bei Krebs. Die Praxis ist mit zeitgemäßer Medizintechnik ausgestattet, etwa einem 3D/4D-Ultraschallgerät zur Pränataldiagnostik oder zur Sonographie bei der Brustkrebsvorsorge.

Empathie und Einfühlungsvermögen sind, wie es in einem Fachartikel heißt, „ein zentraler Teil des ärztlichen Denkens und Handelns“. Es soll Ärzte geben, die erst in der Ausbildung lernen, sich in andere Menschen hineinzuversetzen. Aus Sicht des Patienten ist klar: Wer mit Menschen arbeitet, sollte auch mit Menschen können. Claudia Schneider kann es sehr gut. „Von meinen Patientinnen bekomme ich sehr oft die Rückmeldung, dass ich mir Zeit nehme, dabei herzlich bin.“

Der Schritt, als niedergelassene Frauenärztin eigenständig zu praktizieren, ist konsequent, aber nicht selbstverständlich. Viele Ärztinnen, gerade wenn sie selbst Mutter sind, scheuen die Doppel- und Dreifachbelastung aus Selbstständigkeit, Kind und Praxis-Bürokratie. „Dank meines Mannes, der auch zwei Jahre Elternzeit nahm, konnte ich meinen Traum verwirklichen.“

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Hautärzte
 

 
 
Prof. Dr. med. Wolfgang Vanscheidt & Dr. med. Alexandra Ukat
Hautärztepraxis
Richard-Müller-Straße 3b | Breisach | Telefon (07667) 929 920 | www.dermatologie-breisach.de

Prof. Vanscheidt hospitierte bei Herz-Pionier Barnard in Kapstadt

Es hätte auch alles ganz anders kommen können: Leben, Lehre und Forschung im Ausland, eine Karriere als Kardiologe.

Aufgrund einer Doktorarbeit in der Herzchirurgie in Münster bekam Wolfgang Vanscheidt ein Stipendium des Deutschen Akademiker Austauschdienstes. So konnte er in den 1970er Jahren in Kapstadt am Groote-Schuur-Hospital bei Professor Christiaan Barnard, dem damals wohl weltweit bekanntesten Herzchirurgen und Wegbereiter der Herztransplantation hospitieren. „Dort herrschte kurze Zeit nach der ersten Herzverpflanzung eine wissenschaftliche Aufbruchsstimmung, die Ärzte aus aller Welt nach Kapstadt lockte“, sagt Vanscheidt und beschreibt Professor Barnard als „sehr strengen, distanzierten und tief gläubigen Arzt, den eine Aura umgab“.

Heute ist Prof. Dr. med. Wolfgang Vanscheidt ein anerkannter Spezialist auf dem Gebiet der Dermatologie, er lebt in Freiburg und betreibt Hautarztpraxen in Freiburg und Breisach. Die Praxis für Dermatologie in der Richard-Müller-Straße 3b existiert im neunten Jahr.

Wolfgang Vanscheidt ist Jahrgang 1954, er wurde in einem Arbeiterviertel in Dortmund geboren, in einem „Nichtakademiker-Haushalt“, wie er sagt, inmitten polnischer, türkischer, jugoslawischer Nachbarn. Als Schüler interessierte sich Wolfgang Vanscheidt für Naturwissenschaften, und um ein Haar hätte er nicht das Studium der Medizin begonnen. Eine Freundin überzeugte ihn dann doch noch. Sonst wäre damals womöglich schon alles anders gekommen.

So ging alles seinen Weg: Medizinstudium, Approbation und Promotion an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster; es folgte eine Stelle als Assistenzarzt am Institut für Pathologie an der Universität Düsseldorf. Hakt man an dieser Stelle ein und fragt den Herrn Professor, was er von seinem im Fernsehen sehr populären Münsteraner Pathologen-Kollegen Prof. Dr. Karl-Friedrich Boerne halte, winkt Prof. Vanscheidt beinahe in Boerne-Manier ab: Nein, er schaue kein Fernsehen.

Bevor Vanscheidt 1984 sich zur Facharztausbildung für Dermatologie entschloss, hatte er an der Chirurgischen Universitätsklinik Freiburg und am Herzzentrum Bad Krozingen gearbeitet. 1994 stieg er zum stellvertretenden Ärztlichen Direktor der Universitäts-Hautklinik Freiburg auf. 2000 wurde er Ärztlicher Direktor einer Klinikgruppe in Höchenschwand und der Rheintalklinik Bad Krozingen sowie Chefarzt der Klinik für Wundbiologie, Höchenschwand. Mittlerweile ist Professor Vanscheidt außerplanmäßiger Professor der Universität Freiburg und hält planmäßig Vorlesungen und Seminare für Studenten der Medizin und Zahnmedizin und Gutachter und Prüfer der Landesärztekammer Baden-Württemberg für Dermatologie, Allergologie und Phlebologie (Gefäßmedizin).

Im Jahr 2003 machte er sich selbständig, gründete die Dermatologie Freiburg (2003) und die Dermatologie Breisach (2007). Zum Arbeitsspektrum gehören neben der Dermatologie und ihren Teilgebieten unter anderem auch plastische Operationen und Hautverpflanzungen, die Diagnose und Therapie von Venenkrankheiten sowie Ästhetische Dermatologie und die Lasertherapie.

Wolfgang Vanscheidt ist Autor und Co-Autor von mehr als 300 medizinisch-wissenschaftlichen Veröffentlichungen. Er spricht vier Fremdsprachen, ist Vater von vier Kindern – und trotz aller beruflicher Erfolge und einer Vielzahl an Chefposten ein liebenswürdiger Mensch geblieben, mit unspektakulären Hobbys wie Tennis, Badminton, Walking und Hörbücher-Hören. Über Politik und neuere Geschichte lässt sich gut mit ihm debattieren, dabei entwickelt er Leidenschaft wie bei einem kniffligen dermatologischen Fachthema.

Dortmund und das Ruhrgebiet, beides ist lange her und weit weg. Es bestehen noch familiäre Kontakte, das schon, aber eine sentimentale Beziehung, wie sie den Gemütsmenschen im Ruhrgebiet nachgesagt wird, die dann und wann in Heimweh umschlagen würde, existiert eigentlich nicht – es sei denn, es spielt Borussia Dortmund. „Ja, das ist ein Phänomen“, sagt er. „Wenn ich mir ein Spiel von Borussia anschaue, kommt so etwas wie Heimatverbundenheit auf.“

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Heimpflege
 

 
 
Evangelische Stadtmission Freiburg e. V.
Seniorenpflegeheim Breisach
August-Erlacher-Straße 1 | Breisach | Telefon (07667) 94815-0 | www.seniorenpflegeheim-breisach.de

Seniorenpflegeheim Breisach: ein offenes Haus

Das Haus bietet eine moderne, lichtdurchflutete Architektur und auf zwei Stockwerken insgesamt 92 nach Süden ausgerichtete Zimmer. Zwischen den Wohneinheiten befinden sich thematisch geordnete Gärten, von dort aus hat man einen Ausblick auf das imposante Breisacher Münster. Es lässt sich gut leben im Pflegeheim Breisach.

Das Seniorenpflegeheim wird von der Evangelischen Stadtmission Freiburg e.V. getragen; es ist ein christlich geprägter, der Ökumene verpflichteter Ort, katholische und evangelische Gottesdienste gehören mit zum Angebot. Die Einrichtung ist gemeinnützig und versteht sich als offenes Haus. Viele Ehrenamtliche helfen mit und umsorgen die Bewohnerinnen und Bewohner.

Das mehr als 120 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter starke Personal ist unter anderem auch in der Biografiearbeit geschult. Die Biografiearbeit ist eine wissenschaftliche Methode, die Menschen im Alter helfen kann, das Leben leicht oder leichter zu nehmen und sich in der Rückschau und Erinnerung mit Vergangenem zu versöhnen.

Wer im Breisacher Pflegeheim lebt, entscheidet selbst, inwieweit er oder sie an der Gemeinschaft teilnehmen mag. Anders gesagt: Die Teilnahme ist freiwillig. Wer mag, liest seine Zeitung selbst. Aber es wird auch aus der Zeitung vorgelesen. Es gibt Gymnastikrunden und Spaziergänge, Gesellschaftsspiele und Feste. Jeder, der mag, kann sein Zimmer nach eigenen Vorstellungen einrichten und mit persönlichen Gegenständen dekorieren.

Das Breisacher Pflegeheim bietet auch die Tagespflege an. Bis zu zehn Gäste pro Tag finden hier Platz. Die Tagespflege bietet im Tagesablauf feste Strukturen, so dass sich die Gäste leichter einfinden. Das aktivierende Programm ist jeweils abgestimmt auf die Tagesform der Gruppe, aber auch auf die jeweilige Jahreszeit. Gemeinsam wird gekocht oder gebacken. Singen, Geschichten hören, Gedächtnisspiele und manches mehr gehören dazu.

Neben der Stationären Pflege, der Betreuung in behüteten Wohngruppen und der Sozialbetreuung, gehören folgende Angebote zum Repertoire:

  • Physiotherapie
  • Logotherapie
  • Ergotherapie
  • Fußpflege
  • Nachbarschaftshilfe
  • Hospizdienst

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HNO-Ärzte
 

 
 
Prof. Dr. med. Wolfgang Maier
HNO-Praxis
Poststraße 12 | Breisach | Telefon (07667) 7475


Innere Medizin
 

 
 
Dr. med. Bernhard Walter / HELIOS ROSMANN Klinik
Facharzt für Innere Medizin
Zeppelinstraße 372 | Breisach | Telefon (07667) 84 251


Dr. med. Erwin Grom
Facharzt für Innere Medizin, Arbeitsmedizin
Kolpingstraße 13 | Breisach | Telefon (07667) 911 59-44


Dr. med. Ingrid Frieser
Praxis für Allgemeine und Innere Medizin
Richard-Müller-Straße 3b | Breisach | Telefon (07667) 9069 357 | www.arztpraxis-frieser.de

Dem gefährlichen und oft unerkannten Bluthochdruck auf der Spur

Die Hypertensiologie ist eines der Spezialgebiete der Praxis von Dr. med. Ingrid Frieser. Schon gewusst? Jeder zweite Mann und jede zehnte Frau in Deutschland leiden unter Bluthochdruck (Hypertonie), begünstigt durch falsche Ernährung, zu wenig Bewegung und Stress.

Die wenigsten wissen um ihr Leiden, bemerken es nicht oder ignorieren die Symptome wie etwa Kopfschmerz am Morgen. Hoher Blutdruck kommt meistens schleichend daher und schädigt häufig über Jahre unbemerkt die Gefäße. Zugleich ist zu hoher Blutdruck oft die Ursache von Schlaganfall, Herzinfarkt und Herzinsuffizienz.

Die Praxis im Glasturm in der Richard-Müller-Straße in unmittelbarer Nachbarschaft zur EUROPA APOTHEKE ist Hausarztpraxis und internistische Facharztpraxis zugleich. Zum Leistungsspektrum gehören neben der klassischen Vorsorgeuntersuchung die Bereiche Sportmedizin, Reha, Ernährung, Stoffwechsel, Gefäße und Herz.

Zusätzlich verfügt Frau Dr. med. Frieser unter anderem über die Genehmigung zur psychosomatischen Grundversorgung, für die Sonographie von Schilddrüse, Bauchraum, Nieren; zur Rückenschulung und der Herzultraschall-Untersuchung. Die Ärztin darf Kuren zur medizinischen Rehabilitation beantragen, Langzeit-EKGs auswerten und ein Behandlungs- und Schulungsprogramm bei Diabetes mellitus verordnen.

Die Praxis von Dr. med. Ingrid Frieser ist nur wenige Gehminuten vom Bahnhof entfernt, der Stadtbus hält direkt vor der Tür.

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Dres. med. Beate Lorz, Werner Lorz, Petra Schick-Löffelhardt
MVZ Innere Medizin
Richard-Müller-Straße 3d | Breisach | Telefon (07667) 833 443


Kieferorthopäden
 

 
 
Dr. med. dent. Ute Rothe
Praxis für Kieferorthopädie und Zahnmedizin
Rheintorstraße 1 | Breisach | Telefon (07667) 6909


Kinderärzte
 

 
 
Dres. med Clemens Bürger, Christian Steuber
Kinder- und Jugendpraxis ARCHE
Neutorstraße 28 | Breisach | Telefon Telefon Hauptpraxis Hugstetten (07665) 24 24, Praxisfiliale Breisach (07667) 941 3124 | www.kinderaerzte-team.de


Dres. med. Hubert Mund & Heidrun Braun
Kinderarztpraxis
Kolpingstraße 17 | Breisach | Telefon (07667) 450


Orthopädie
 

 
 
Dr. med. Stefan Kleinert / HELIOS Rosmann Klinik
Facharzt für Orthopädie, Unfallchirurgie
Zeppelinstraße 37 | Breisach | Telefon (07667) 84 313


Dres. med. Manfred Harms und Ralf Nitsche / Medizinisches Versorgungszentrum, HELIOS Rosmann Klinik
Facharzt für Orthopädie
Zeppelinstraße 37 | Breisach | Telefon (07667) 843-75


Osteopathie
 

 
 
Eric Pfeiffer
Physiotherapeut, Heilpraktiker
Richard-Müller-Straße 18 | Breisach | Telefon (07667) 941 692 | www.osteopathie-breisach.de


Physiotherapie
 

 
 
Anja Plettenberg
Krankengymnastik
Neutorplatz 6 | Breisach | Telefon (07667) 942 6136


Birgit Hassler-Küberling
Praxis für Krankengymnastik und Physiotherapie
Schwarzwaldstraße 13 | Breisach | Telefon (07667) 942 715


Krankengymnastik Moitrel GmbH
Physiotherapie
Küferstraße 1a | Breisach | Telefon (07667) 942 315


Mooswaldklinik – MH PhysioAktiv
Zeppelinstraße 37 | Breisach | Telefon (07668) 84-300 | www.mooswaldklinik.de


Renate Ott
Physiotherapie
Gewerbestraße 12 | Breisach-Gündlingen | Telefon (07668) 281


Riadh Greven
Physiotherapie
Hohenzollernstraße 1 | Breisach | Telefon (07667) 940 404


Sonja Wode
Massagepraxis
Ida-Frank-Straße 2b | Breisach | Telefon (07667) 833 125 | www.cranioschule-wode.de

Auf die sanfte Tour

Sonja Wode ist Masseurin und Heilpraktikerin und betreibt die Praxis für Körpertherapie in der Ida-Frank-Straße 2B in Breisach. Sie bietet klassische Massage-Behandlung an bei Schulter- und Rückenschmerzen. Und kann helfen, wenn Soforthilfe bei einem Bandscheibenvorfall notwendig ist. Frau Wode weiß, was bei Knick-Senk-Spreizfuß und bei Plattfüßen zu tun ist, und bietet Ausbildungstage zur gesunden Statik der Füße an.

Zu ihrem Fachgebiet gehört vor allem auch die aus der Osteopathie hervorgegangene Cranio-Sacral-Therapie. Jeder Zweite, der bei Sonja Wode wegen einer Cranio-Ausbildung anfragt, ist vom Fach, also etwa als Therapeut, Heilpraktiker oder Psychologe tätig. Cranio-Sacral ist, vereinfacht gesagt, das Ertasten und Lösen von Blockaden im Körper, eine intuitive Technik, die, richtig angewendet, dem Körper zur Selbstheilung verhelfen kann.

Laut Cranio-Lehre pulsiert die im Gehirn gebildete Flüssigkeit (Liquor) rhythmisch durch den gesamten Körper, insbesondere im cranio-sacralen System zwischen Schädel (Cranium) und Kreuzbein (Sacrum). Dieses Pulsieren überträgt sich auf Gewebe und Knochen und lässt sich durch sanften Druck ertasten. Und durch das Ertasten lässt sich das rhythmische Pulsieren verändern.

Klingt kompliziert. „Für mich ist es solides Handwerk“, sagt Sonja Wode. „Jeder, der dafür offen ist, kann ein Gefühl dafür bekommen und es erlernen, so wie jedes Handwerk.“

Als besonders sanfte Methode kann Cranio zum Beispiel die Schwangerschaft erleichtern und bei Neugeborenen – nach einem Kaiserschnitt oder nach dem Einsatz einer Saugglocke – ein mögliches Geburtstrauma heilen helfen. Oder bei Schreibabys womöglich die Ursachen ihres unablässigen Schreiens beseitigen. Sonja Wode: „Ich leite die Patienten an. Mit gezielten Übungen machen sie zu Hause weiter und aktivieren den Gesundungsprozess dadurch selbst.“

Sonja Wode ist die Tochter des einst am Breisacher Krankenhaus tätigen Gynäkologen Dr. Joachim Wode, der über drei Jahre lang als Entwicklungshelfer der Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) im westafrikanischen Togo Fachärzte für Gynäkologie ausgebildet hat. Der Vater setzte sich für einen möglichst natürlichen Geburtsverlauf ein und hatte in Breisach eine Kaiserschnitt-Frequenz von nur drei Prozent (heute allgemein über 30 Prozent). Er wollte den natürlichen Ablauf unterstützen und nicht die Gewinn-Maximierung: Während bei einer natürlichen Geburt die Schwangere über mehrere Stunden hinweg Arzt und Hebamme beschäftigt und den Kreißsaal blockiert, löst ein Kaiserschnitt die Angelegenheit in einem Bruchteil der Zeit, was den Klinikdirektor freut.

Ein wenig schlägt die Tochter nach dem Vater. Sie ging nicht den geraden Weg. Sie studierte nicht Medizin, sondern machte in Freiburg eine Ausbildung zur Masseurin. Seit 1994 hat sie ihre eigene Praxis - die Eigenständigkeit ist ihr wichtig. Jede Masseurin greift anders zu, jede Therapeutin tastet unterschiedlich. „Die Arbeit, die ich mache, trägt meine eigene Handschrift“, sagt Sonja Wode.

Mit ihrer Entscheidung, auf Cranio zu setzen oder auch auf die Polarity Therapie, die Cranio mit rustikaler Körperarbeit verknüpft, ging sie vor 25 Jahren ihren eigenen Weg und war damit ihrer Zeit weit voraus. „In den Kursen damals haben die Teilnehmer einen Energiefluss, der sich in einem Kribbeln in den Fingern zeigt, noch wortreich kommentiert. Heute wissen die Kursteilnehmer über so etwas Bescheid. Das hat sich kolossal verändert.“

Seit 2012 übernehmen die Krankenkassen teilweise die Kosten für alternative Behandlungsmethoden – für Therapeutinnen wie Sonja Wode durchaus eine Bestätigung ihrer Arbeit. „Ich hoffe, dass unsere Arbeit noch stärker integriert wird. Es wäre wünschenswert, dass nach einer komplikationsreichen Geburt Mutter und Baby eine Cranio-Behandlung verordnet bekommen.“

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Psychiater, Psychologen, Psychotherapeuten
 

 
 
Dr. med. Axel Hammen
Facharzt für Neurologie und Psychiatrie
Zeppelinstraße 37 | Breisach | Telefon (07667) 6392


Dr. med. Christiane Walesch-Schneller
Praxis für Psychotherapie
Radbrunnenallee 15 | Breisach | Telefon (07667) 7305


Dr. med. Klaus Kraft
Facharzt für Psychiatrie, Psychotherapie
Leo-Woleb-Straße 1 | Breisach | Telefon (07667) 940 160


Dr. med. Peter Loebel
Praxis für Psychosomatische Medizin, Psychotherapie
Kantstraße 7a | Breisach | Telefon (07667) 911 39 39


Dr. med. Sylke Pfeiffer-Externbrink
Praxis für Kinder- und Jugendpsychiatrie
Bahnhofstraße 7-9 | Breisach | Telefon (07667) 942 610 | www.kjp-breisach.de

Für die sensible Kinderpsyche

Dr. med. Sylke Pfeiffer-Externbrink ist Fachärztin für Kinder- und Jugendpsychiatrie in der Bahnhofsstraße. Hier erzählt sie, warum Jungen häufiger in die Sprechstunde kommen und was genau der Unterschied zwischen einem Psychiater und einem Psychologen ist.

Mit dem Kind zum Psychiater? Nein, zu Frau Dr. Pfeiffer-Externbrink. Die nimmt sich Zeit, hört zu. Und wenn Kevin nicht hören will, überweist sie zunächst einmal zum Ohrenarzt, vielleicht hört Kevin ja nur schlecht? „Sehr wichtig ist eine gründliche Diagnostik“, sagt Dr. med. Sylke Pfeiffer-Externbrink. „Viele Eltern haben die Sorge, ihr Kind könnte mit Medikamenten ruhig gestellt werden. Das ist nicht so. Das Therapie-Angebot ist sehr vielfältig, Medikamente gibt es nur, wenn es nicht anders geht.“

Sylke Pfeiffer-Externbrink, betreibt seit 2012 in der Bahnhofsstraße eine eigene Praxis für Praxis für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie. In Breisach ist sie bekannt und geschätzt: Sie war es, die 2008 an der Breisacher HELIOS-Rosmann-Klinik eine Abteilung für ambulante Kinder- und Jugendpsychiatrie aufbaute – ungewöhnlich genug für ein Kleinstadt-Krankenhaus – üblicherweise findet man solch ein Angebot in Universitätsstädten wie Freiburg. Aber der Bedarf ist da, die Patienten kommen aus dem weiten Umland. „Und ich arbeite lieber in einer kleineren Stadt, weil es hier viel persönlicher ist.“

Zur Sprechstunde kommen Kinder, die mit sich selbst oder ihrer Umwelt nicht zu Recht kommen, Kinder mit Entwicklungsstörungen, mit Lese-, Rechen-, Rechtschreibschwäche, Stimmungsschwankungen, Aufmerksamkeitsproblemen… Hilfe suchen Eltern aller sozialen Schichten. Inzwischen, nach dem ersten Jahr Aufenthalt in Breisach, trauen sich auch die ersten Flüchtlinge zur Behandlung.

Es kommen mehr Jungen als Mädchen, sagt Dr. Pfeiffer-Externbrink. „Jungs sind deutlich expansiver und werden uns dadurch schneller und früher vorgestellt. Ich bin davon überzeugt, dass die Probleme bei beiden Geschlechtern in etwa gleich stark verteilt sind. Mädchen, fürchte ich, schlüpfen häufiger durch die Maschen, haben andere Strategien: Wenn Sie Mathe nicht verstehen, malen sie halt Blümchen ins Heft.“ Und gemäß dem althergebrachten Vorurteil, wonach Mathematik und Naturwissenschaften nicht unbedingt Frauendomänen sind, werde die Rechenschwäche oft einfach als gegeben hingenommen. Dr. Pfeiffer-Externbrink: „Dann bekommt sie halt eine Vier, obwohl sie es mit Unterstützung eigentlich besser könnte.“

Deshalb geht die Ärztin an Schulen und Kindergärten, hält Vorträge, ohne ein Honorar zu nehmen. Aufklärung tut Not, eine enge Kooperation ist wichtig, um Signale und stumme Hilferufe überhaupt zu erkennen.

Frau Pfeiffer-Externbrink, Mutter einer erwachsenen Tochter, ist in Köln geboren und im Westerwald aufgewachsen. Sie hat in Gießen, Heidelberg und Mannheim Medizin studiert, weil sie Kinderärztin oder Gynäkologin werden wollte; ihre Doktorarbeit hat sie in der Gynäkologie geschrieben. Aber dann lernte sie in Mannheim das kleine Spezialfach der Kinder- und Jugendpsychiatrie kennen. „Es ist ein Fach, bei dem man kaum schnelle Erfolge erzielt, umso mehr kann man mit Beharrlichkeit viel auf den Weg bringen.“

Im Zentralinstitut für seelische Gesundheit in Mannheim absolvierte Frau Pfeiffer-Externbrink ein Jahr in der Erwachsenenpsychiatrie, ehe sie 1997 am Pfalzklinikum für Psychiatrie und Neurologie Klingenmünster in der Kinder- und Jugendpsychiatrie anfing. Einer der Schwerpunkte waren essgestörte Mädchen; nach der Zeit als Assistenzärztin in verschiedenen Abteilungen baute sie eine kinderpsychiatrische Ambulanz in Pirmasens auf, der Stadt mit der höchsten Kinderarmut in Rheinland-Pfalz. Als sie ihre Ausbildung zur Fachärztin beendet hatte, wollte sie sich eigentlich in Neustadt an der Weinstraße mit einer Praxis niederlassen, lernte jedoch ihren heutigen Mann kennen, folgte ihm nach Breisach, wo er als Ärztlicher Direktor arbeitete und etablierte, siehe oben, hier am Krankenhaus die Kinder- und Jugendpsychiatrie. In ihrer Praxis in der Bahnhofsstraße kooperiert sie als Psychiaterin mit der Diplom-Psychologin Karin Westermann.

Und was ist noch einmal gleich der Unterschied zwischen Psychiaterin und Psychologin? Ein Psychiater ist Facharzt für seelische Erkrankungen, früher Nervenarzt geheißen. Er betreibt Psychotherapie und darf als Arzt Medikamente verschreiben. Ein Psychologe hat nicht Medizin, sondern Psychologie studiert, sein Fachgebiet ist das Erleben und Verhalten von Menschen sowie die Diagnostik. Psychologen arbeiten daher nicht alleine im medizinischen Bereich, sondern auch etwa in Personalabteilungen, als Profiler bei der Kriminalpolizei oder als Mental-Trainer im Sport.

Zum Praxisteam gehört ein halbes Dutzend qualifizierter psychologischer und pädagogischer Fachkräfte – Sozialpädagogen, eine Motopädin, ein Psychologe –, die unter Frau Dr. Pfeiffer-Externbrinks ärztlicher Leitung therapieren und coachen. Das sozialpsychiatrische Praxismodell macht es möglich, dass die jeweiligen Therapiekosten von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen werden.

Dr. Sylke Pfeiffer-Externbrink hat als Ärztin praktisch keinen Feierabend. In ihrer freien Zeit kocht sie gerne, singt im Chor, wandert und genießt es im Übrigen, in einer der schönsten Regionen Deutschlands zu arbeiten.

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Gerhard Kopp
Psychologische Beratung
Halbmondstraße 10c | Breisach | Telefon (07667) 940 188


Schmerztherapie
 

 
 
Praxis Dr. med. Peter Thunert
Schmerztherapie Praxisklinik Breisach
Zeppelinstraße 37 | Breisach | Telefon (07667) 942 8094 | www.schmerztherapie-breisach.de

Fachmann für Schmerzen aller Art

In dem Buch „55 Gründe Arzt zu werden“ macht sich der Arzt und Autor Markus Müschenich einen Spaß und fasst kokett zusammen: „Ärzte haben den Beruf mit dem höchsten Prestige und arbeiten an den Grenzen des Lebens. Sie können überall tätig sein, verdienen immer noch vergleichsweise gut und sicher ihr Geld und bleiben auf Partys nie allein.“ Peter Thunert hatte einst einen triftigen Grund Medizin zu studieren und der Dr. med. zu werden, der er heute ist: „Ich hatte als Jugendlicher einen schweren Verkehrsunfall und war dadurch mit der Intensivmedizin konfrontiert. Das hat mich interessiert.“

Dr. med. Peter Thunert, Jahrgang 1958, eröffnete 2012 in der Helios Rosmann Klinik in Breisach eine Praxisklinik für Schmerztherapie (eine Zweigpraxis unterhält er in Waldkirch). Im Gespräch erscheint er als leidenschaftlicher Fachmann, mit dem man sich stundenlang über Schmerz- und Palliativmedizin unterhalten könnte; über Kinder, die von chronischen Schmerzen geplagt sind, weil Vernachlässigung und seelische Not in körperliche Pein umschlagen; darüber, was die Patienten eigentlich gemacht haben, ehe die in den USA begründete Disziplin der Schmerzmedizin mit 30 Jahren Verspätung in den 1970er-Jahren sich auch in Deutschland etablierte.

In Hildesheim geboren, mag Dr. Thunert im ersten Moment als nüchterner Norddeutscher rüberkommen, präzise, schnell auf den Punkt, etwas unterkühlt. Aber das täuscht. Wahr ist, dass Thunert gerne konzentriert über die Arbeit spricht. Fragt man ihn, was er sonst so macht, entgegnet er: zu Kongressen gehen, Vorträge halten.

Und was lesen Sie gerade? Antwort: Fachbücher. Halt, neulich war noch ein populärwissenschaftliches Buch darunter – Harro Albrecht: „Schmerz, eine Befreiungsgeschichte“. Im Klappentext zum Buch heißt es: „Schmerz ist weit mehr als eine körperliche Empfindung. Schmerz erzählt von unserem Geist-Körper-Verhältnis ebenso wie von kulturellen Prägungen und religiösen Wertorientierungen.“

Sowas gefällt Dr. med. Peter Thunert. Auch wenn er seine eigene Sicht auf das Thema hat, teilt er den Ansatz, wonach es keine einfachen Lösungen gebe. Weil es bei chronischen Schmerzen selten genügt, den Schmerz mit Schmerztabletten zu betäuben oder das Schmerzempfinden mit opiumhaltigen Arzneimitteln, so genannten Opiaten, zu verschleiern.

Thunert setzt vielmehr auf eine „interdisziplinäre, multimodale Schmerztherapie unter Berücksichtigung neuester Therapieleitlinien und Behandlungsempfehlungen, ambulant wie stationär“, wie er auf seiner Webseite schreibt. Unter einer multimodalen Schmerztherapie versteht man die gleichzeitige, inhaltlich eng aufeinander abgestimmte Behandlung chronischer Schmerzen durch unterschiedliche therapeutische Disziplinen. In der Praxis arbeiten Ärzte, Psychologen und Psychotherapeuten, Physiotherapeuten und Ko-Therapeuten Hand in Hand.

Thunert wechselte 2004 von München als Anästhesiearzt nach Freiburg und eröffnete eine Praxis als niedergelassener Schmerztherapeut. Seither hat er in der Region ein Netzwerk von Fachärzten geknüpft, die auf Schmerzmedizin sensibilisiert sind und die, wenn sie nicht mehr weiterwissen, Patienten an den Schmerztherapeuten überweisen.

Thunert, der sich schon als Student nach einschlägiger wie einschneidender Erfahrung mit der Intensivmedizin beschäftigte, ist seinem Wissensgebiet all die Jahrzehnte über treu geblieben. Die Intensivmedizin meint Diagnostik und Therapie lebensbedrohlicher Zustände oder Krankheiten, also die Arbeit auf der Intensivstation. Thunert wurde Anästhesist, denn zur Arbeit des Anästhesisten gehört neben der Intensiv- und Notfallmedizin auch die Schmerztherapie. Er war Oberarzt in Bremerhaven und Hamburg und begann sich als Chefarzt in München mit Palliativmedizin zu beschäftigen.

So wie er für die Schmerzmedizin öffentlich warb, hielt er auch Vorträge über die palliative (= schmerzlindernde) Versorgung und Therapie Schwerstkranker mit begrenzter Lebenserwartung. Thunert: „Die Zufriedenheit der Patienten, die Dankbarkeit der Angehörigen, das waren für mich sehr berührende Momente.“

Zum Schluss offenbart der Doc doch noch eine zweite Leidenschaft: Er spielt Bass, gründete mit Kollegen vor langer Zeit eine Klinik-Combo, bewarb sich mit dieser für den Unterhaltungsteil beim Urologen-Kongress, wurde genommen und trat 1994 vor stattlicher Kulisse in der Stuttgarter Schleyerhalle auf. Der Bass steht heute im Keller und im CD-Player liegt oft und gerne Jazz von Stacey Kent auf.

Eine dritte Leidenschaft könnte, pathetisch formuliert, für einen Schmerzmediziner schlicht der Lebensgenuss sein. Neulich hatte Dr. Thunert Kollegen aus ganz Deutschland an den Kaiserstuhl eingeladen. „Die sagten: Weißt du eigentlich, wie paradiesisch du hier lebst?“

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Urologie
 

 
 
Dr. med. Martin Kalchthaler / HELIOS Rosmann Klinik
Facharzt für Urologie
Zeppelinstraße 37 | Breisach | Telefon (07667) 1024


Zahnmedizin
 

 
 
Dr. med. dent. Andrea Kiss
Praxis für Zahnmedizin
Vogesenstraße 4 | Breisach | Telefon (07667) 7585


Dr. med. dent. Gabriele Ober & Anna S. Schäffer
Praxis für Zahnmedizin
Bahnhofstraße 7-9 | Breisach | Telefon (07667) 92 99 66 | www.zahnarzt-ober.de


Dr. med. dent. Martina Michels
Praxis für Zahnmedizin
Rempartstraße 10 | Breisach | Telefon (07667) 940 345 | www.zahnarzt-praxis-breisach.de


Dr. med. dent. Tarek Jamal
Praxis für Kieferorthopädie
Richard-Müller-Straße 3b | Breisach | Telefon (07667) 942 3737


Dr. med. dent. Walter Pumple
Praxis für Zahnmedizin
Hohenzollernstraße 1 | Breisach | Telefon (07667) 1815


Dres. med. dent. Klemens Groß & Silke Hauptmann
Praxis für Zahnmedizin
Neuer Weg 14 | Breisach | Telefon (07667) 912 424 | www.zahnaerzte-gross-hauptmann.de


Dres. med. dent. Petra Hakes & Peter Hakes
Breisgaupraxis für Zahnmedizin
Neutorstraße 37 | Breisgau | Telefon (07667) 7515 | www.breisgaupraxis.de


Änderungen und Irrtümer vorbehalten.